Sonntag, 17. August 2014

Hoodie ha(h)ndmade - Ab nach Transsilvanien

Hoodies sind einfach was Tolles!

Sie sind bequem, warm und einfach perfekt für kalte Herbsttage und noch kältete Wintertage.

Wir haben Mitte August...

Ähm..

Wenn man rausschaut befinden wir uns wohl eher schon mit großen Schritten in Richtung Herbst.
Geht eigentlich garnicht. Ich brauch noch mindestens....6 Wochen SOMMER!
Dann kann von mir aus der Herbst langsam kommen :)

Aber vorbereiten muss man sich ja schon und deswegen habe ich mal wieder meinen Lieblingshoodie von Heidi&Finn herausgekramt.

In den Stoff habe ich mich irgendwie direkt verliebt.
Da er aber für den Winter für einen Hoodie doch etwas zu dünn ist, habe ich mit einem leichten Jerseystoff gefüttert.
Natürlich in der Farbe rot! (habe ich schon erwähnt? Rot, Lieblingsfarbe von meinem Großen. Hab ich? Mehrmals? Ok, dann passt es ja ;) )

Eigentlich wär das Nähen eine schnelle Sache gewesen. Den Hoodie kann ich bereits in und auswendig.
Wäre da vorher nicht wieder das Schnittmuster in der neuen Größe herrichten gewesen....
Hach ja...ich nähe halt lieber als das ich zuschneide.

Ende vom Lied:

Linus findet seinen neuen Hoodie "Cool!"
Er wurde direkt anprobiert und auch erstmal angelassen.
Im Moment ist er noch etwas zu groß, aber ich bin sicher spätestens bis Halloween passt er dann auf jeden Fall :)








Es wird übrigens nicht der letzte Hoodie gewesen sein, wobei ich als nächstes noch ein neues Schnittmuster austesten will.
Kann ja nicht immer den Gleichen machen.

Ein Rest vom Stoff ist übrigens noch übrig...jetzt frage ich mich schon ob das nicht nach Partnerlook mit dem kleinen Bruder schreit.
Zum Glück ist Linus noch so "klein", dass er das "noch" cool findet.

Mal schauen wie lange.

Oder doch noch ein T-shirt?
Oder eine Mütze?


Mittwoch, 13. August 2014

"Tarte Tatin Surprise" ha(h)ndmade - Kartoffelchallenge der Omomsinthekitchen

Es ist Mittwoch!

Und damit geht unsere Challenge der Oktobermamis von letzter Woche online.

Dieses mal gings nicht um die Wurst, nein es ging um die Knolle! Die Kartoffel um genau zu sein.

Kartoffeln gibt es bei uns ziemlich oft, in allen Variationen.

Deswegen war es garnicht so einfach mal wieder etwas zu finden, dass komplett neu ist.
Aber ich wurde fündig.
Auf Valentinas Kochbuch.
Nicht zum ersten Mal :)
Die Seite ist einfach toll und dieses mal ist es ein wirklich....naja....aussergewöhnliches Gericht.




Eine Tarte Tatin Surprise von Yotam Ottolenghi.
Fürs Auge der Wahnsinn und für die Zunge ebenso.

Allerdings nur wenn man die Kombination süß/sauer/salzig mag.
Geschmacksexplosion beim ersten Bissen!
Wenig Begeisterung allerdings bei meinem Mann und meinem Buben.
Mein Babybub hingegen hat die Kartoffeln gerne probiert.

Mehr Infos und die anderen tollen Beiträge der Challenge findet ihr auf unserem Omoms-Blog!

Omomsinthekitchen



Montag, 11. August 2014

3 Jahre und 10 Monate ha(h)ndmade - Neue Türen für meine Buben am Creadienstag

Heute ist Creadienstag!
Was das jetzt wieder heißen soll?
Wer`s noch nicht kennt sollte es sich schleunigst anschauen. 

 Auf www.creadienstag.de stellen jeden Dienstag Menschen ihre kreativen Arbeiten vor.

(Ach ja mein Titel bezieht sich heute nicht auf mein Blogalter sondern auf meine Buben. 3 Jahre Linus -fast 4 und beinahe 10 Monate Emil....wie die Zeit rennt)

Ohne mich zu sehr selbst zu loben (Eigenlob stinkt und so weiter....):

Ich war die ganze letzte Woche ziemlich kreativ.

Aber durch Zufall wird mein großes Projekt (hat schon bissl gedauert) genau heute fertig.

Denn heute hab ich die letzten Buchstaben aufgehängt.
Mein Thema für den Creadienstag ist:

Pimp die Kinderzimmertüren
...oder den Flur....

Eigentlich hat alles damit angefangen, dass der Flur im ersten Stock noch sehr leer war. Ich wollte Kinderbilder haben.
Und da habe ich bei Kullaloo diese süße Idee gesehen.

Perfekt!

Allerdings sind es bei mir nicht nur die ersten Lebensmonate, sondern auch die ersten Jahre von meinem großen Buben.

Und das Beste...direkt nebeneinander.

Großer Bruder, kleiner Bruder.

Wahnsinn wenn man das mal so vor Augen hat.
Die Bilder habe ich zusammengesucht und einfach ausgedruckt. Rahmen habe ich natürlich bei Ikea gefunden, sie heißen Nyttja und sich nicht nur ohne Glas, sondern auch sehr günstig. Wenn also mal einer runterfällt kein Drama (beim Aufhängen der Emilbilder gestern ging mein Kleiner auf Wanderschaft und was soll ich sagen, er kommt schon an den untersten Rahmen ran!).

An die Türe habe ich am Ende noch die Namen meiner Buben gemacht. Die Idee habe ich bei einer Freundin gesehen und fand sie einfach süß und so schnell zu machen.
  • Einfach die Buchstaben auf den Stoff übertragen
  • Volumenvlies zwischen zwei Lagen Stoff und mit geradem Stich zusammennähen
  • Dann die Buchstaben mit einer ZickZackschere ausschneiden
  • Fertisch!
Geht schnell und man hat ein tolles Ergebnis.
Befestigt habe ich das Ganze mit Klebeklett and er Türe und warte nun einmal ab wie es hält, ich denke aber ich werde den Klett am Stoff noch festnähen müssen. An der Tür scheint er bombenfest zu halten.

Jetzt bin ich nur noch am überlegen ob ich noch die Monate irgendwie....auf die Rahmen oder an die Wand bringe.

Mal schauen...

Aber hier erstmal mein Ergebnis.

Etwas schwierig zu fotografieren, aber ich denk man bekommt eine Vorstellung.







Sonntag, 10. August 2014

Hochzeitsoutfit ha(h)ndmade - Jetzt kann die Party losgehen!

Hochzeiten sind toll!
Bei uns steht nun die Hochzeit von meinem kleinen Bruder an.
Mein kleiner Bruder heiratet.
Der kleine Kerl dem man doch "gestern" noch auf der Treppe die Schuhe zugemacht hat.
Der großen Kerl, den man "gestern" doch erst nach dem Rausch an den Eltern vorbei ins Haus geschmuggelt hat.

Jetzt isser groß :)

Und heiratet am Wochenende standesamtlich.

Eine Hochzeit im August hat Vorteile: Es wird mir großer Wahrscheinlichkeit NICHT regnen :)
Der Nachteil: Es kann verdammt heiß werden!

Zum Glück ist es "nur" standesamtlich und meine zukünftige Schwägerin muss sich nicht mit einem schweren Kleid bei 30 Grad bewegen. Ich weiß wovon ich spreche, wir hatten an unserer kirchlichen Trauung solche Temperaturen.

Aber ich schweife ab.

Bei dieser Hochzeit sind meine beiden Kinder dabei :)
Und als ob es nicht schon reicht für sich selbst ein Outfit zu finden....was ziehe ich meinen Buben an?!
Bei 30 Grad (mal schauen ob es wirklich so warm wird, aber ich gehe mal vom "worst case" aus) möchte ich die ungerne in ein Hemd stecken.
Es soll bequem sein und luftig.
Aber dennoch irgendwie....elegant.

Einfachste Lösung:

ha(h)ndmade!


Der Plan war schnell fertig. Normale, weiße T-Shirts habe ich bei Jakoo bestellt. Nicht teuer und einfach eine gute Qualität.
Aber aus welchem Stoff die Krawatte?
Klar, ich habe viele Baumwollstoffe die vielleicht in Frage gekommen wären, aber dann hab ich mir gedacht: Warum nicht gleich richtig?

Beim Blick in den Schrank meines Mannes haben wir aber schnell festgestellt, dass er seine Krawatten alle noch trägt und die einzige die er nicht mehr tragen würde...potthässlich ist :)

Zum Glück gibt es auch günstige Krawatten und so musste am Ende eine 10 Euro Krawatte von C&A dran glauben und wurde fein säuberlich aufgetrennt.

Und weil ich mal dran gedacht habe, es echt einfach geht und wie ich finde ein echter Hingucker ist, gibt es für euch eine Anleitung!

Pack mers!


Als erstes habe ich die T-Shirts natürlich gewaschen und mir eine Vorlage der Krawatte in verschiedenen Größen ausgedruckt.
Nach kurzem Test habe ich drei Größen ausgewählt. Hab ich erwähnt, dass auch mein Neffe eines tragen wird? :)
Die Krawatte wird auf Vliesofix gezeichnet und ausgeschnitten.





Anschließend wird die Vliesofixkrawatte auf den Krawattenstoff gebügelt, rauhe Seite muss auf die LINKE Seite der Krawatte.


Die Krawatte dann ausschneiden und das Papier auf der Rückseite abziehen.
Dann die Krawatten auf die T-Shirts legen und zurechtrücken. Anschließend mit dem Bügeleiesen noch einmal darüberbügeln, damit die Krawatte auf dem T-Shirt fixiert ist.
Den Schritt könnte man sich zwar sparen, aber mir ist es immer lieber wenn meine Applikationen nicht verrutschen.


Dann habe ich drei Stücke von Stickvlies ausgeschnitten. Ich habe verschiedene Arten.
Eines löst sich im kalten Wasser auf.
Das Zweite lässt sich aufbügeln, verrutscht nicht was natürlich praktisch ist.
Und das Dritte reisst man einfach ab.

Für das habe ich mich in dem Fall auch entschieden.


Weil ich selbst irgendwie immer rumteste welchen Stich ich am Ende nehme, wie eng er sein soll, wie breit usw., hab ich euch mal meine Auswahl von den Shirts fotografiert.


Dann geht es los.
Wenn man wenig Übung mit Applikationen hat ist es sinnvoll die Nähgeschwindigkeit zu reduzieren.
Am schönsten wird die Naht wenn man nicht absetzt :) Das gelingt mir natürlich nicht wirklich.
Mit dem engen Zickzackstich wird die Applikation jetzt einmal komplett festgenäht.


Anschließend alle Fäden entfernen und einfach das Stickvlies abreissen. Nochmal drüberbügeln und das wars auch schon!


Und hier dann das Endergebnis:




Ich muss zugeben, ich freu mich schon auf unsere Jungs in den Shirts. 

Hoffentlich passen sie alle!

Freitag, 8. August 2014

Geburtstagstorte ha(h)ndmade - Möge die Macht mit mir sein...


Ihr wisst ja bereits, ich bin ein bisschen, aber wirklich nur ein klitzekleines bisschen dem Motivtortenfieber verfallen.
Mittlerweile kriege ich immer wieder Lust irgendetwas Tolles zu machen, auszutesten und ich hab sauviele Ideen im Kopf :)

Für dieses Wochenende ist noch ein Nähprojekt geplant, deswegen habe ich eigentlich garkein Backevent eingeplant.
Meine letzte Motivtorte war die Raupe-Nimmersatt-Torte für meinen kleinsten Neffen.
Jetzt hat am Samstag mein ältester Neffe seinen 7ten Geburtstag und da er sich am letzten Wochenende zu allem Unglück auch noch den Arm gebrochen hat...wollte ich ihm für seinen Kindergeburtstag eine kleine Aufmunterung zaubern.

Das fiel mir übrigens kurz vorm Einschlafen ein...und genau dort im Bett, so im Halbschlaf vor mich hindämmernd entstand auch schnell der Plan was es werden soll.

Er ist nämlich ein großer Starwarsfan.

Ich kann damit ja nicht viel anfangen, die alten Filme ja, aber die Neuen? Irgendwie sind die etwas an mir vorbeigegangen.

Wie auch immer, Starwarsfan kriegt auch eine Starwarstorte.

Gebacken habe ich einfach einen Fantakuchenteig. Einmal in rot und einmal in grün (Farbe der Lichtschwerter, gut und böse und so).
Dazwischen kam eine Schokobuttercreme die ich sehr genial finde. Ihr findet das Rezept hier.
Warum die so toll ist?
Einfach zu machen, da gerinnt einfach nichts und sie schmeckt nicht so wahnsinnig süß sondern sehr schokoladig. Gerade bei Fondanttorten braucht man es innen ja nicht unbedingt noch megasüß.

Die Torte habe ich gestern Abend inklusive Creme fertig gemacht und über Nacht kalt gestellt.

Dann kam es kurzfristig dazu, dass mein Neffe heute den vormittag bei uns verbringen konnte.

Noch besser!

Denn die Torte, die am Ende entstanden ist, haben mein Neffe, mein kleiner Bub und ich in Gemeinschaftarbeit dekoriert.

Tadaaaaa!

 

Haben wir das nicht gut hingekriegt?!
Ich bin auf jeden Fall sehr stolz auf die beiden Buben.
Sie haben tüchtig mitgeholfen (und dabei ein bisschen genascht ;) ).

Der Fondant ist übrigens auch selbstgemacht. Bei der Raupe-Nimmersatt-Torte ist mein Versuch mit dem Marshmallowfondant leider in die Hose gegangen. Er war nicht weiß genug (für meinen Zweck) und hat sich nicht gut verarbeiten lassen.
Dieses Mal habe ich ihn nochmal getestet, allerdings nicht nur vom TM kneten lassen, sondern danach noch seeeeeehr lange per Hand geknetet.
Mein Fazit: Der braucht einfach bissl mehr Handarbeit und Liebe, dann gehts schon.






Marshmallowfondant

Zutaten:

250g Marshmallows
2 El Wasser (wirklich gut voll)
ca.600g Puderzucker

Die Marshmallows über dem Wasserbad, in der Mikrowelle oder im Thermomix für 4min/60°C/Stufe3 schmelzen.
Im TM noch einmal nachsehen ob wirklich alle geschmolzen sind und zur Not noch eine Minute mit 60°C  nachsetzen.
250g von dem Puderzucker dazugeben und 1min/Teigstufe kneten.
Farbe dazugeben wenn man einen gefärbten Fondant haben möchte.
Noch einmal 200g Puderzucker dazugeben und nochmal 1 min Teigstufe kneten.

Arbeitsfläche mit Palmin gut einfetten, ebenso die Hände. Den Teig aus dem TM holen (bleibt bei gut eingefetteten Händen auch nichts kleben) und auf die Arbeitsfläche geben.
Bei der Zubereitung ohne TM einfach die Arbeitsfläche mit 250g Puderzucker bestreuen, unterkneten und weiteren Puderzucker dazugeben,
Jetzt kommt es wirklich ein wenig auf das Gefühl an.
Immer wieder Puderzucker darüber sieben und unterkneten.
Man kann einen "Ziehtest" machen und einfach einmal eine Ecke vom Fondant langsam ziehen bis er abreisst. Wenn man das ein paar Zentimeter hinbekommt, dann ist er genau richtig.

Das nächste Mal werde ich aber noch ein anderes Rezept für Fondant testen, mal schauen was mich am Ende am meistens überzeugt.
Und jetzt:


Möge die Macht......ähm.....ne :)

Have a nice weekend!




Mittwoch, 6. August 2014

Burger ha(h)ndmade - Olé!

Heute ist unsere neue Challenge online gegangen.
Das Thema der letzen Woche war:
O-Moms go spanisch!

Spanien...

Ok...

Also wenn ich an Spanien und Essen denke, dann als erstes natürlich an Paella. Aber mein Mann mag keinen Fisch. Auch wenn sie ursprünglich wohl nur mit Huhn war, so wirklich überzeugt war ich nicht.
Was noch?
Ahja, Tortilla. Gabs aber bei uns schon.
Tapas wären noch eine Möglichkeit gewesen, aber auch viel Arbeit und da hätten wir schon Besuch gebraucht.

Also hab ich erstmal Wikipedia befragt :)
Ich muss zugeben, irgendwelche Eintöpfe wollte ich dann doch nicht machen bei dem Wetter.
Am Ende wusste ich immerhin schon was es zum Nachtisch geben soll: Natillas
Davon hatte ich vorher nichts gehört, aber egal.
Aioli musste natürlich auch her und zum tunken habe ich mich für Empanadillas entschieden.

Und weil wir ja unbedingt grillen wollten, hat uns das Weber Burgerbuch das perfekte spanische Rezept präsentiert.

So sah mein spanischer Abend am Ende aus:




Wir waren wieder einmal rundum begeistert. Die Burger waren der Hammer! Die Buns habe ich natürlich selber gemacht, mein Rezept dazu findet ihr hier: 



 Burgerbuns

 http://www.rezeptwelt.de/brot-br%C3%B6tchen-rezepte/burger-buns/512855 Natürlich kann man das Rezept auch ohne den Thermomix machen.



Pattys

Die Pattys waren dank der Chorizo richtig lecker würzig, saftig ohne Ende (natürlich auch von meinem Liebsten perfekt gegrillt) und der Clou war wirklich der Manchego. Ich kannte den Käse vorher nicht, werde den aber sicher wieder kaufen.
Das Rezept findet man im Buch Weber`s Burger. Schweinefleisch wird in diesem Rezept mit dem Inneren der Chorizo vermischt. Ich hatte nur eine geräucherte Chorizo und das Innere war definitiv zu hart zum unterkneten. Deshalb haben wir sie einfach kleingehackt.
Eine gerieben Zwiebel dazu, Knoblauch, Petersilie, Paprikapulver, Thymian, Kreuzkümmel, Pfeffer und Salz.



Aioli

Die Buns habe ich noch mit der Aioli. Das Rezept hat mich nicht so ganz überzeugt. Es war eine Aioli ohne Ei (immerhin essen Kinder mit) und die war mir schlicht und ergreifend etwas zu fad.



Empanadillas


Die leckeren Teigtaschen habe ich am Ende dann auch etwas nach Gefühl gemacht und mich an verschiedenen Rezepten orientiert.
Das Schweineschmalz ist denke ich aber wirklich wichtig, würde ich nicht durch Butter ersetzen.


300g Mehl 

100g Schweineschmalz

100ml Wasser

1 Ei

1 TL Salz



Die Zutaten in den Thermomix geben und für 3 minuten/Teigstufe kneten. Den Teig dann zur Seite stellen und während der Zubereitung der Füllungen ruhen lassen. 

Ofen vorheizen auf 180°C.
Ausrollen und Kreise ausstechen (ich traus mich ja garnicht sagen, aber ich habe einfach den Deckel meiner Butterschmalzdose genommen).
Die Füllung daraufgeben, Ränder mit Wasser einpinseln, zuklappen und mit der Gabel zusammendrücken.
Ab auf ein Blech, mit Ei bestreichen und für ca. 20min bei 180°C backen bis sie schön braun sind.

Die Füllungen habe ich frei Schnauze gemacht.


Hackfleisch:



200g Rinderhack

eine halbe Zwiebel

eine halbe rote Paprika

Petersilie

Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kreuzkümmel, Chili....
einfach gut würzen :)

Anbraten und gut abschmecken. Uns war es etwas zu trocken, ich würde das nächste Mal noch etwas Schmand dazu tun oder Käse.





Thunfisch:

1 Dose Thunfisch in Sonnenblumenöl (Öl aber abgießen)

die andere Hälfte der Paprika und der Zwiebel (gerieben)

Petersilie

1-2 El Schmand oder Creme Fraiche

Gewürze



Einfach miteinander vermischen und gut abschmecken.
Und zu guter letzt kam dann noch der Nachtisch. Im Endeffekt ist Natillas nichts anderes als ein selbstgemachter Pudding.

Natillas
für 4 Portionen
 
500ml Milch
Vanilleschote
3 Eigelb
75g Zucker
50g Mehl 
Vanilleschote ausschaben und das Mark und die Schote in die Milch geben. In einem Topf heiß werden lassen und zur Seite stellen.
Eigelb mit Zucker im TM mit dem Schmetterling für 3min/Stufe3 cremig rühren.
TM weiterrühren lassen und abwechselnd Mehl und die Milch durch ein Sieb hinzugeben. 
Für 8min/100Grad/Stufe 3 kochen bis die Creme dicker wird.
Ich habe noch 2 El 43er Likör dazugegeben.
Abkühlen lassen und noch einmal durchrühren.
In Gläser abfüllen und kalt stellen.
Vor dem Servieren mit Zimt bestreuen. 
Meinem Mann hat der Zimt nicht so gut geschmeckt, es war ihm dadurch zu weihnachtlich ;)
Alles in allem fanden wir den Nachtisch zwar gut, aber müssen wir nicht unbedingt noch einmal haben. Dann lieber mal die italienische Variante mit Zitrone und Limoncello ausprobieren.


Wenn man es am Ende betrachtet war es doch eine Menge Arbeit. Aber es hat auch unheimlich Spaß gemacht. Ich werde also die spanische Küche nicht ganz aus den Augen verlieren.
Wer sehen möchte was wir O-Moms noch so gezaubert haben der guckt einfach hier.









Kanelbullar ha(h)ndmade - Ein Stück Schweden


Wer schon einmal irgendein Buch von Astrid Lindgren gelesen hat, der kennt sie: Kanelbullar.

Schwedische Zimtschnecken.

Und jedes Mal wenn ich davon in einem der Bücher gelesen habe, bekomm ich direkt Lust in eine hineinzubeißen.

Allgemein sind die Gerichte in Astrid Lindgren Büchern irgendwie für mich so richtige Appetitmacher.
Vor allem wenn es um Weihnachten geht und bei Madita und Co beschrieben wird, welche Köstlichkeiten sich im Keller anhäufen.
Seit einiger Zeit besitze ich das Buch "Zu Tisch bei Astrid Lindgren". Das Zimtschneckenrezept habe ich zwar probiert, war aber etwas enttäuscht weil die meiste Füllung einfach rausgelaufen ist.
Nachdem ich vor kurzem bei Ikea eine Zimtschnecke probiert habe die ich unheimlich saftig und fluffig fand, allerdings vom Geschmack her irgendwie künstlich, habe ich mich noch einmal drangewagt.
Ein vielversprechendes Rezept war schnell gefunden.

Und was soll ich sagen....perfekt!


Weich und fluffig, saftig und einfach lecker.
Das Rezept habe ich hier gefunden und leicht abgeändert und auf den TM umgeschrieben.
Der Teig gleicht dem aus dem Astrid Lindgren Buch bis auf die zusätzlichen Gewürze. Im Buch ist allerdings angegeben, dass man die Butter zerlassen soll. Das ist meiner Meinung nach ein Fehler. Durch die festere Zimtbutter auf dem Teig fließt nicht soviel heraus und kann besser einziehen.

Und so gehts mit dem TM:

Kanelbullar - schwedische Zimtschnecken

Zutaten:

Teig:

75g Butter
210ml Milch
ein halber Würfel Hefe
80g Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt
1 TL Stollengewürz
450g Mehl

Füllung:

100g Butter
100g Zucker
2EL Zimt

1 Ei zum Bestreichen und Hagelzucker zum darüber streuen.
 
 
Butter für 1min/50°C/Stufe 2 schmelzen. (wenn sie aus dem Kühlschrank kommt eventuell etwas länger)
Milch hinzugeben und kurz auf Stufe 4 verrühren bis die Butter sich in der Milch aufgelöst hat.
Noch einmal 1 min/37°C/Stufe 2 erwärmen.
Hefe hineinbröckeln, eine Prise von dem Zucker dazu geben und kurz auf Stufe 3 verrühren.

Anschließend die Mischung für 10 Minuten mit geschlossenem Deckel stehen lassen.

Restliche Zutaten dazugeben und für 5min/Teigstufe kneten.

Den Teig in eine Schüssel legen und für ca. 30min gehen lassen.

Währendessen kann man bereits die Zimtbutter vorbereiten.
Einfach die Butter, den Zucker und den Zimt in den TM geben und solange auf Stufe 4 verrühren bis sich alles gut verbunden hat und eine weiche Butter entsteht.

Teig ca einen halben  Zentimeter dick auf einer großen  Fläche zu einem Rechteck ausrollen. Das Rechteck sollte ca. 20cm hoch sein. Bei mir hat der kleine Küchentisch gerade so gelangt, es entstand am Ende eine ziemlich große Rolle. Eventuell also den Teig einfach halbieren wenn der Platz fehlt.
Dann die Zimtbutter auf dem Teig verteilen und am unteren Rand ca. 1-2cm Platz lassen.
Von oben nach unten zusammenrollen und 2 Finger breite Stücke abschneiden.
Auf einem mit Backpapier belegten Bleck oder dem gefetteten Zauberstein noch einmal 20 min gehen lassen.
Bei mir wurden es insgesamt 22! Kanelbullar.

Ein Ei verquirlen und die Schnecken damit bestreichen, Hagelzucker darüberstreuen und für ca. 8-10 Minuten bei 180°C Ober und Unterhitze backen.
Am besten noch warm genießen und die Reste einfriefen und frisch aufbacken! Sie schmecken einfach frisch am besten!