In meiner Jugend war ich echt begeistert von Fasching...
von der Piratenbraut, über den Mafiosi und den Vampir bis hin zur Barockdame wurde einiges ausprobiert. Damals fand ich es toll mich zu verkleiden.
Aber irgendwann war die Begeisterung dann weg.
Kommt mir jetzt blos niemand mit dem Alter....*seufzt*
Ich geb es ja zu, Party bis in die Puppen ist nicht mehr mein Leben und ich bin auch garnicht so unglücklich darüber.
Aber!
Und jetzt kommt ebene das große Aber mit Namen Linus.
Wenn man ein Kind hat, gehört Fasching auf einmal wieder zum Leben dazu. Da muss man nunmal mitmachen, ob man nun will oder nicht. Wenn man garkeinen Bock hat sich zu verkleiden, dann doch wenigstens dem Kind die Fantasie erfüllen. Egal wie ausgefallen sie sein mag :)
Wie bei Weihnachten wird man schon Monate vorher in den Kaufhäusern mit Kostümen bombadiert, meist billig und nicht sonderlich hübsch. Oder sollte ich eher sagen: Hoher Preis, niedrige Qualität und billiges Aussehen.
Darauf habe ich keine Lust.
Aber man hat ja nun eine Nähmaschine und eine Leidenschaft dafür entwickelt.
Dummerweiße bin ich aber noch weit entfernt vom Profi. Was also tun?
Irgendwie muss improvisiert werden.
Ich meine wenn überhaupt gehen wir ja eh nur ein oder zweimal auf einen Umzug.
Soviel Aufwand muss da ja nun nicht sein oder?
Oder doch?
Was könnte man da wohl alles machen.
Dann beginnt die Überlegerei.
Man findet bei Eltern.de auch noch kostenlose Schnitte, ist aber dann doch nicht zufrieden damit.
Das Ende vom Lied:
Ich hab Blut geleckt!
Ein Schnitt wird ausgesucht, kann man ja alles irgendwie umwandeln, oder? Zum Glück hat man ja nicht nur von dem Fleece im Angebot soviel gekauft, sondern auch eine umfangreiche Stoffsammlung *hüstel* aus der man den ein oder anderen Zusatzstoff kramen kann.
Was soll es denn nun werden?
Ein Drache natürlich!
Drachen brauchen einen Schwanz. Nur dummerweiße ist der beim Ottobreschnitt nicht mit dabei. Also wieder improvisieren. Wird schon irgendwie klappen.
Hoffentlich.
Vom grünen Fleece ist ja nach dem Zuschnitt nicht mehr viel geblieben.
Was wenn ich den Schwanz verschneide?
Er doof aussieht?
Und welche Farbe nehm ich nun für den Bauch?
Dann noch am Telefon mit Mann und Kind: "Ja wie, es gibt keinen grünen Reissverschluss mehr?!"
Egal, nehmen wir eben schwarz.
Wird schon werden.
Hoffentlich.
Und was wenn es am Ende bescheuert aussieht?
Egal, dann stecken wir Linus eben in seinen Jakoofroschanzug und ich näh ihm noch eine Mütze. Denn bei DER weiß ich wenigstens wie es geht :)
Dienstag, 14. Februar 2012
Samstag, 11. Februar 2012
Schlafanzug ha(h)ndmade - Endlich mal wieder was geschafft!
Die letzten Wochen waren dank Norovirus und Arbeit wirklich nicht sonderlich produktiv. Aber dieses Wochenende ging es endlich wieder aufwärts. Seitdem meine neue Nähecke fertig ist, macht das arbeiten noch wesentlich mehr Spaß.
So sieht es nun aus bei mir. Alles hat seinen Platz und bis auf die Tatsache, dass der Tisch anfängt zu vibrieren, wenn ich zu schnell nähe, ist alles bestens :)
Es hat auch seine Vorteile, langsamer Nähen verhindert einige Fehler!
Allerdings hat sich noch eine"Kleinigkeit" geändert. Und die heißt Janome 990D.
Und ich muss zugeben...es ist ein Traum!
Man braucht nur noch einen Bruchteil der Zeit und bekommt einfach perfekte Nähte.
Deswegen war es auch heute so ein Spaß endlich mal wieder loszulegen.
Angefangen habe ich mit einer Mütze für Linus.
Das Wetter wird ja wohl noch eine Weile so bleiben. Linus hat bisher nur Loops und normale Mützen dazu. Hier zieht wenigstens auch nichts mehr in den Nacken. Ich bin eigentlich wirklich zufrieden damit und bin am überlegen direkt noch eine zu machen.
Der Aussenstoff ist einfacher Strick, Reste von dem Oberteil das ich für mich genäht habe. Das Futter und der Rand vorne sind aus blauem Monsterjersey.
Danach war dann endlich der schöne Giraffenstoff dran. Einer von vielen tollen aus der letzten Ü-Tüte. Mein Mann hat einen Blick darauf geworfen und direkt beschlossen: DAS muss ein Schlafanzug werden.
Gut...leichter gesagt als getan. In einer meiner Ottobreausgaben habe ich ein Schnittmuster für einen Schlafanzug gefunden. Allerdings war ich mit der Hose nicht zufrieden, denn die hatte keine Bündchen. Gerade jetzt im Winter, soll die nicht nach oben rutschen.
Also hab ich kurzerhand kombiniert.
Beide Schnitte sind aus der Ottobre. Das Bündchen an der Hose habe ich mit Absicht etwas länger gemacht. Sollte das Oberteil also mal rutschen, wird der Bauch nicht kalt :)
Was mich am meisten gefreut hat, das Nähen ging einfach Ruckzuck. Innerhalb von einer halben Stunde waren beide Teile komplett fertig und die Nähte sehen dank Ovi aus wie gekauft.
Da musste ich dann auch direkt mein neues (naja...was heißt neu, es liegt schon seit ein paar Wochen herum *hust*) Label einsetzen.
Den Namen habe ich schon vor einiger Zeit ausgesucht. Es bietet sich einfach an. Und die niedliche Bine...was soll ich sagen, passt einfach!
Nebenbei ist noch eine weitere "Kleinigkeit" entstanden, die ich aber noch nicht veröffentliche, da sie ein Geschenk werden soll.
Mit dem Tag bin ich also rund um zufrieden. Morgen habe ich auch wieder etwas gelant und bin gespannt wie es klappen wird.
Zum Abschluss noch der Schlafanzug angezogen:
Ich glaub zwar wirklich, meinen süßen Buben kann man sogar in einen Kartoffelsack stecken und er sieht dennoch zum knutschen aus, aber das Bild lässt mich wirklich lächeln.
Zum einen, weil ich ein so süßes und liebes Kind habe, zum anderen weil es mich stolz macht zu sehen was ich geschafft habe und noch viel stolzer zu sehen, dass es meinem Buben gefällt.
So sieht es nun aus bei mir. Alles hat seinen Platz und bis auf die Tatsache, dass der Tisch anfängt zu vibrieren, wenn ich zu schnell nähe, ist alles bestens :)
Es hat auch seine Vorteile, langsamer Nähen verhindert einige Fehler!
Allerdings hat sich noch eine"Kleinigkeit" geändert. Und die heißt Janome 990D.
Und ich muss zugeben...es ist ein Traum!
Man braucht nur noch einen Bruchteil der Zeit und bekommt einfach perfekte Nähte.
Deswegen war es auch heute so ein Spaß endlich mal wieder loszulegen.
Angefangen habe ich mit einer Mütze für Linus.
Das Wetter wird ja wohl noch eine Weile so bleiben. Linus hat bisher nur Loops und normale Mützen dazu. Hier zieht wenigstens auch nichts mehr in den Nacken. Ich bin eigentlich wirklich zufrieden damit und bin am überlegen direkt noch eine zu machen.
Der Aussenstoff ist einfacher Strick, Reste von dem Oberteil das ich für mich genäht habe. Das Futter und der Rand vorne sind aus blauem Monsterjersey.
Danach war dann endlich der schöne Giraffenstoff dran. Einer von vielen tollen aus der letzten Ü-Tüte. Mein Mann hat einen Blick darauf geworfen und direkt beschlossen: DAS muss ein Schlafanzug werden.
Gut...leichter gesagt als getan. In einer meiner Ottobreausgaben habe ich ein Schnittmuster für einen Schlafanzug gefunden. Allerdings war ich mit der Hose nicht zufrieden, denn die hatte keine Bündchen. Gerade jetzt im Winter, soll die nicht nach oben rutschen.
Also hab ich kurzerhand kombiniert.
Beide Schnitte sind aus der Ottobre. Das Bündchen an der Hose habe ich mit Absicht etwas länger gemacht. Sollte das Oberteil also mal rutschen, wird der Bauch nicht kalt :)
Was mich am meisten gefreut hat, das Nähen ging einfach Ruckzuck. Innerhalb von einer halben Stunde waren beide Teile komplett fertig und die Nähte sehen dank Ovi aus wie gekauft.
Da musste ich dann auch direkt mein neues (naja...was heißt neu, es liegt schon seit ein paar Wochen herum *hust*) Label einsetzen.
Den Namen habe ich schon vor einiger Zeit ausgesucht. Es bietet sich einfach an. Und die niedliche Bine...was soll ich sagen, passt einfach!
Nebenbei ist noch eine weitere "Kleinigkeit" entstanden, die ich aber noch nicht veröffentliche, da sie ein Geschenk werden soll.
Mit dem Tag bin ich also rund um zufrieden. Morgen habe ich auch wieder etwas gelant und bin gespannt wie es klappen wird.
Zum Abschluss noch der Schlafanzug angezogen:
Ich glaub zwar wirklich, meinen süßen Buben kann man sogar in einen Kartoffelsack stecken und er sieht dennoch zum knutschen aus, aber das Bild lässt mich wirklich lächeln.
Zum einen, weil ich ein so süßes und liebes Kind habe, zum anderen weil es mich stolz macht zu sehen was ich geschafft habe und noch viel stolzer zu sehen, dass es meinem Buben gefällt.
Freitag, 6. Januar 2012
Nähecke ha(h)ndmade - endlich mein eigenes Minireich
Ich nähe in der Küche.
Anfangs war das schon ein Problem, bis wir endlich eine Kommode für meine Nähsachen ausgeräumt hatten.
Der große Esstisch ist natürlich super geeignet um etwas zuzuschneiden, aber es heißt genauso: Nähmaschine rauszerren, wieder wegpacken, wieder rausziehen usw.
Auf Dauer, beginnt das ziemlich zu nerven.
In der Kommode ist zwar Platz für die Nähutensilien, aber doch nicht für die Stoffe. Also mussten die schonmal ins Schlafzimmer auswandern.
Dazu kommt, dass unsere Küche durch einen Torbogen mit dem Wohnzimmer verbunden ist. Das heißt wiederrum, dass mein lieber Linus nur zu gerne vor dem Tisch steht und jammert weil er auf Mamas Schoß mitmachen will.
Versucht mal so zu nähen...das GEHT nicht :)
Aber irgendwie war sonst auch kein Platz.
Nach langem hin und her und überlegen ging es dann diese Woche los.
Dank dem Besuch von meinem Schwesterherz konnten mein Mann und ich in Ruhe im Schlafzimmer räumen. Die Arbeitsecke dort (musste damals dem Kinderzimmer weichen...) besteht aus zwei Schreibtischen, einer davon gehört nun mir und meiner Brother!
Daneben noch das Anebodaregal in dem ich meine Stoffe aufbewahre und ein Billyregal.
Noch ist es nicht fertig, es fehlen noch die neuen Schiebegardinen und ich muss noch ein paar Sachen einräumen und beschriften, aber.....es ist MEIN kleines Reich.
*freu*
Hier mal ein "Vorher" - Foto.
Heute war ja Feiertag, deswegen geht es erst morgen weiter.
Dann gibt es nochmal ein Foto.
Meint ihr nicht da ist noch irgendwo Platz für eine kleine Overlock?
Schon oder? :)
Anfangs war das schon ein Problem, bis wir endlich eine Kommode für meine Nähsachen ausgeräumt hatten.
Der große Esstisch ist natürlich super geeignet um etwas zuzuschneiden, aber es heißt genauso: Nähmaschine rauszerren, wieder wegpacken, wieder rausziehen usw.
Auf Dauer, beginnt das ziemlich zu nerven.
In der Kommode ist zwar Platz für die Nähutensilien, aber doch nicht für die Stoffe. Also mussten die schonmal ins Schlafzimmer auswandern.
Dazu kommt, dass unsere Küche durch einen Torbogen mit dem Wohnzimmer verbunden ist. Das heißt wiederrum, dass mein lieber Linus nur zu gerne vor dem Tisch steht und jammert weil er auf Mamas Schoß mitmachen will.
Versucht mal so zu nähen...das GEHT nicht :)
Aber irgendwie war sonst auch kein Platz.
Nach langem hin und her und überlegen ging es dann diese Woche los.
Dank dem Besuch von meinem Schwesterherz konnten mein Mann und ich in Ruhe im Schlafzimmer räumen. Die Arbeitsecke dort (musste damals dem Kinderzimmer weichen...) besteht aus zwei Schreibtischen, einer davon gehört nun mir und meiner Brother!
Daneben noch das Anebodaregal in dem ich meine Stoffe aufbewahre und ein Billyregal.
Noch ist es nicht fertig, es fehlen noch die neuen Schiebegardinen und ich muss noch ein paar Sachen einräumen und beschriften, aber.....es ist MEIN kleines Reich.
*freu*
Hier mal ein "Vorher" - Foto.
Heute war ja Feiertag, deswegen geht es erst morgen weiter.
Dann gibt es nochmal ein Foto.
Meint ihr nicht da ist noch irgendwo Platz für eine kleine Overlock?
Schon oder? :)
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Weihnachtsquilt ha(h)ndmade - eine besondere Decke für Linus
Weihnachten!
Ich liebe Weihnachten. Zum Glück bin ich in einer Familie aufgewachsen, in der Weihnachten immer eine schöne Rolle gespielt hat.
Traditionen?
Ja, die gab es sicher und würde man meinen Papa fragen würde er sicher als erstes erwähnen, dass ich meine ganz besonderen Traditionen an Weihnachten habe :) Eine davon hat etwas mit einer Fernsehzeitung und Textmarker zu tun. Eine andere hängt mit meiner wunderbaren Spieluhr aus dem Erzgebirge zusammen.
Letztes Jahr haben wir das letzte Mal bei meinen Eltern gefeiert. Jetzt ist Linus alt genug und wir haben beschlossen unser erstes Weihnachten als kleine Familie zu genießen.
Aber das Weihnachten bei meinen Eltern wird mir fehlen.
Und weil eben alles anders wird, werden auch neue Traditionen geboren.
Wenn mich ein Einfall packt, lässt er mich auch selten schnell wieder los. Deshalb entstand die Idee einen Weihnachtsquilt zu nähen.
Nur für die Weihnachtszeit.
Und jedes Jahr wenn man ihn rausholt, weiß man, bald ist Weihnachten.
Patchworkdecke.
Quilt.
Eine Herausforderung war es auf jeden Fall. Aber die Stoffe waren bald gefunden, ein paar Fragen beantwortet und endlich...
...konnte es losgehen!
Ich habe bei den Stoffen keine fertigen Quarters bestellt, sondern am Stück. Das bedeutet natürlich um einiges mehr Arbeit.
Dank dem Lineal war es jedoch wesentlich einfacher als gedacht.
Man muss allerdings ziemlich konzentriert arbeiten.
Es passiert nämlich leider ziemlich schnell, dass man mal abrutscht. Wichtig ist, dass man das Lineal gut andrückt, damit der Stoff nicht wegrutscht.

Meine fertigen Stücke.
15 mal 15 cm.
Ich habe mir 9 unterschiedliche Stoffe ausgesucht, für den Rand gab es einen in Grün.
Dann ging es ans Sortieren.
Mein Mann durfte mir etwas helfen. Ehrlich gesagt, wenn man lange auf die Stoffe starrt, wird man irgendwann "blind" für zuviele Regelmäßigkeiten...
Am Ende muss man für sich das richtige Muster finden. Ich wollte keine Perfektion *hust* ich glaube das ist mir gelungen.
Dann habe ich die einzelnen Quadrate einer Reihe übereinander gestapelt, damit ich nicht durcheinander komme und das Muster erhalten bleibt.
Rechts auf rechts entstand dann langsam Reihe für Reihe. Wichtig war mir hierbei der gleiche Nahtabstand. Ich hab einfach einen Nähfußbreit genäht.
Für mich war diese Abmessung am einfachsten und ich bin nicht durcheinander gekommen.

Anschließend wurden dann erst einmal die Nähte gebügelt.
Dann die fertigen Reihen rechts auf rechts zusammennähen. Am Ende sah es dann so aus und man hatte die erste Vorstellung wie es wirken wird.
Auch hier war ich dann wieder fleissig am Bügeln, zumindest so gut es ging. Ich meine, man müsste das etwas anders machen, damit sich keine Nähte "kreuzen". Beim nächsten Mal achte ich vielleicht darauf :)
Dann habe ich den Rand angenäht. Genau das gleiche Spiel wie mit den einzelnen Reihen. Beim Zuschneiden musste ich etwas stückeln. Auch die Nähte natürlich wieder bügeln.

Dann kam das Volumenvlies. Ich gebe zu, dass habe ich ziemlich grob zugeschnitten. Mir war ja klar, dass ich die Ränder später noch bearbeiten werde. Das Ganze musste auf dem Wohnzimmerboden stattfinden, auf den Tisch hätte die Decke nicht mehr gepasst.
Dann noch die Rückseite aus Fleece zuschneiden und zusammenstecken. Ja, ich habe nicht geheftet, ich habe wirklich nur gesteckt. Und das hat überraschenderweiße auch wirklich funktioniert.
Einmal zusammengesteppt und dann die Ränder sehr sorgfältig begradigen. Vor allem auch die Ecken.
Dann war es auch schon soweit, ich konnte die Decke wenden. Die Naht habe ich geschlossen in dem ich einmal komplett knappkantig abgesteppt habe. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen die Decke vorher zu quilten und dann die Ränder mit einem Band einzufassen. Das kam mir aber sehr schwierig vor.
So sah sie dann fertig aus.
Ungequiltet allerdings!^^

Dann ging es ans quilten.
Nein, nicht per Hand.
Es war finde ich schon mit der Maschine sehr anstrengend. Da ich keinen Quiltfuß habe, wurde einfach der Applikationsfuß benutzt.
Mit jeder Naht wurde es dann auch wirklich besser. Anstrengend war es dennoch. Man musste die Decke immer zusammenrollen, damit sie nicht im Weg war. Als ich endlich bei der letzten Gerade war, konnte ich es kaum erwarten endlich fertig zu sein.
Und hier haben wir dann den fertigen Weihnachtsquilt für meinen Linus. Leider kommen die Farben auf den Bildern nicht so gut herrüber wie in Wirklichkeit.
Mein Fazit: Es war tatsächlich einfacher als ich dachte. Anstrengend ja, aber auch für einen Anfänger machbar. Gebraucht habe ich insgesamt um die 5-6 Stunden. Aber ohne Unterbrechung. Danke meinem Mann, der mit Linus währendessen in der Münchner Innenstadt unterwegs war :)
Ab diesem Jahr ist damit eine neue Weihnachtstradition geboren. Die Decke kommt erst am 1 Dezember heraus.
Und der Rest des Jahres?
Wenn das mal nicht ein neues Projekt wird, ich habe da bereits sooo schöne Stoffe gesehen...
Ich liebe Weihnachten. Zum Glück bin ich in einer Familie aufgewachsen, in der Weihnachten immer eine schöne Rolle gespielt hat.
Traditionen?
Ja, die gab es sicher und würde man meinen Papa fragen würde er sicher als erstes erwähnen, dass ich meine ganz besonderen Traditionen an Weihnachten habe :) Eine davon hat etwas mit einer Fernsehzeitung und Textmarker zu tun. Eine andere hängt mit meiner wunderbaren Spieluhr aus dem Erzgebirge zusammen.
Letztes Jahr haben wir das letzte Mal bei meinen Eltern gefeiert. Jetzt ist Linus alt genug und wir haben beschlossen unser erstes Weihnachten als kleine Familie zu genießen.
Aber das Weihnachten bei meinen Eltern wird mir fehlen.
Und weil eben alles anders wird, werden auch neue Traditionen geboren.
Wenn mich ein Einfall packt, lässt er mich auch selten schnell wieder los. Deshalb entstand die Idee einen Weihnachtsquilt zu nähen.
Nur für die Weihnachtszeit.
Und jedes Jahr wenn man ihn rausholt, weiß man, bald ist Weihnachten.
Patchworkdecke.
Quilt.
Eine Herausforderung war es auf jeden Fall. Aber die Stoffe waren bald gefunden, ein paar Fragen beantwortet und endlich...
...konnte es losgehen!
Ich habe bei den Stoffen keine fertigen Quarters bestellt, sondern am Stück. Das bedeutet natürlich um einiges mehr Arbeit.
Dank dem Lineal war es jedoch wesentlich einfacher als gedacht.
Man muss allerdings ziemlich konzentriert arbeiten.
Es passiert nämlich leider ziemlich schnell, dass man mal abrutscht. Wichtig ist, dass man das Lineal gut andrückt, damit der Stoff nicht wegrutscht.

Meine fertigen Stücke.
15 mal 15 cm.
Ich habe mir 9 unterschiedliche Stoffe ausgesucht, für den Rand gab es einen in Grün.
Dann ging es ans Sortieren.
Mein Mann durfte mir etwas helfen. Ehrlich gesagt, wenn man lange auf die Stoffe starrt, wird man irgendwann "blind" für zuviele Regelmäßigkeiten...
Am Ende muss man für sich das richtige Muster finden. Ich wollte keine Perfektion *hust* ich glaube das ist mir gelungen.
Dann habe ich die einzelnen Quadrate einer Reihe übereinander gestapelt, damit ich nicht durcheinander komme und das Muster erhalten bleibt.
Rechts auf rechts entstand dann langsam Reihe für Reihe. Wichtig war mir hierbei der gleiche Nahtabstand. Ich hab einfach einen Nähfußbreit genäht.
Für mich war diese Abmessung am einfachsten und ich bin nicht durcheinander gekommen.

Anschließend wurden dann erst einmal die Nähte gebügelt.
Dann die fertigen Reihen rechts auf rechts zusammennähen. Am Ende sah es dann so aus und man hatte die erste Vorstellung wie es wirken wird.
Auch hier war ich dann wieder fleissig am Bügeln, zumindest so gut es ging. Ich meine, man müsste das etwas anders machen, damit sich keine Nähte "kreuzen". Beim nächsten Mal achte ich vielleicht darauf :)
Dann habe ich den Rand angenäht. Genau das gleiche Spiel wie mit den einzelnen Reihen. Beim Zuschneiden musste ich etwas stückeln. Auch die Nähte natürlich wieder bügeln.

Dann kam das Volumenvlies. Ich gebe zu, dass habe ich ziemlich grob zugeschnitten. Mir war ja klar, dass ich die Ränder später noch bearbeiten werde. Das Ganze musste auf dem Wohnzimmerboden stattfinden, auf den Tisch hätte die Decke nicht mehr gepasst.
Dann noch die Rückseite aus Fleece zuschneiden und zusammenstecken. Ja, ich habe nicht geheftet, ich habe wirklich nur gesteckt. Und das hat überraschenderweiße auch wirklich funktioniert.
Einmal zusammengesteppt und dann die Ränder sehr sorgfältig begradigen. Vor allem auch die Ecken.
Dann war es auch schon soweit, ich konnte die Decke wenden. Die Naht habe ich geschlossen in dem ich einmal komplett knappkantig abgesteppt habe. Mir persönlich hat das sehr gut gefallen. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen die Decke vorher zu quilten und dann die Ränder mit einem Band einzufassen. Das kam mir aber sehr schwierig vor.
So sah sie dann fertig aus.
Ungequiltet allerdings!^^

Dann ging es ans quilten.
Nein, nicht per Hand.
Es war finde ich schon mit der Maschine sehr anstrengend. Da ich keinen Quiltfuß habe, wurde einfach der Applikationsfuß benutzt.
Mit jeder Naht wurde es dann auch wirklich besser. Anstrengend war es dennoch. Man musste die Decke immer zusammenrollen, damit sie nicht im Weg war. Als ich endlich bei der letzten Gerade war, konnte ich es kaum erwarten endlich fertig zu sein.
Und hier haben wir dann den fertigen Weihnachtsquilt für meinen Linus. Leider kommen die Farben auf den Bildern nicht so gut herrüber wie in Wirklichkeit.
Mein Fazit: Es war tatsächlich einfacher als ich dachte. Anstrengend ja, aber auch für einen Anfänger machbar. Gebraucht habe ich insgesamt um die 5-6 Stunden. Aber ohne Unterbrechung. Danke meinem Mann, der mit Linus währendessen in der Münchner Innenstadt unterwegs war :)
Ab diesem Jahr ist damit eine neue Weihnachtstradition geboren. Die Decke kommt erst am 1 Dezember heraus.
Und der Rest des Jahres?
Wenn das mal nicht ein neues Projekt wird, ich habe da bereits sooo schöne Stoffe gesehen...
Mittwoch, 23. November 2011
Die Stoffe sind da!
Heute kam das letzte Paket.
Meine Stoffe für die Decke sind da und ich kanns kaum mehr erwarten. Genauso habe ich aber etwas Bammel vor dem zuschneiden. Es ist Meterware und nicht fertige Quiltteile (wenn schon denn schon?!) die nun von mir zugeschnitten werden müssen.
Und alle gleich.
Perfekt gerade.
Hilfeeeee!
Am besten werde ich mir wirklich morgen in der Schule eines der riesen Geodreiecke für die Tafel ausleihen. Ich glaube das werde ich gut brauchen können.
Das Paket lag also vor mir, ich heb den Deckel an und war hin und weg. Die Stoffe sind so wundervoll, ich kann die Decke schon richtig vor mir sehen. Jetzt wird der Stoff gewaschen, gebügelt und dann geht es am Wochenende los.
Eine Herausforderung?
Absolut.
Hab ich Panik?
Aber hallo...
Trau ich es mir dennoch zu?
Sicher!
:)
Wird schon....irgendwie...
Meine Stoffe für die Decke sind da und ich kanns kaum mehr erwarten. Genauso habe ich aber etwas Bammel vor dem zuschneiden. Es ist Meterware und nicht fertige Quiltteile (wenn schon denn schon?!) die nun von mir zugeschnitten werden müssen.
Und alle gleich.
Perfekt gerade.
Hilfeeeee!
Am besten werde ich mir wirklich morgen in der Schule eines der riesen Geodreiecke für die Tafel ausleihen. Ich glaube das werde ich gut brauchen können.
Das Paket lag also vor mir, ich heb den Deckel an und war hin und weg. Die Stoffe sind so wundervoll, ich kann die Decke schon richtig vor mir sehen. Jetzt wird der Stoff gewaschen, gebügelt und dann geht es am Wochenende los.
Eine Herausforderung?
Absolut.
Hab ich Panik?
Aber hallo...
Trau ich es mir dennoch zu?
Sicher!
:)
Wird schon....irgendwie...
Donnerstag, 17. November 2011
Weihnachtsquilt ha(h)ndmade - Ein neues Projekt kurz vor Weihnachten...und für Weihnachten
Seit ich meine Nähmaschine habe, reizt es mich eine Patchworkdecke zu versuchen. Es gibt wunderschöne Stoffe für solche Decken und beim stöbern hat es mich dann gepackt.
Was es genau werden soll?
Eine Weihnachtspatchworkdecke für Linus!
Hab ich schon erwähnt, dass ich Weihnachten liebe? Nein?
Tue ich. Ziemlich sogar. Ich kann mich glücklich schätzen in einer Familie aufgewachsen zu sein, in der Weihnachten noch richtig gefeiert wurde. Mit kleinen und großen Traditionen, auch mit dem üblichen Weihnachtsstreit, aber am Ende doch immer mit viel Aufregung und Vorfreude und einfach seeligen Momenten.
Jetzt bin ich Mami.
Und wir werden dieses Jahr mit Linus unser erstes richtiges Weihnachtsfest feiern. Alleine als kleine Familie.
Natürlich ist die Vorfreude groß, genauso aber auch die Überlegungen welche Traditionen mir wichtig werden sollen.
Meine Weihnachtsvorfreude beginnt am ersten Dezember. Nicht im September, wenn es die ersten Lebkuchen und Nikoläuse gibt. Dieses Jahr werden einige neue Traditionen beginnen, wie unsere Weihnachtsuhr von Kookoo, die wir am ersten Dezember aufhängen werden.
Und da kam die Idee.
Eigentlich war es erst ein Weihnachtsschlafanzug für Linus. Aber wo kriegt man bitte weihnachtlichen Jersey oder Flanell her?
Daraus wurde dann die Idee für eine Patchworkdecke. Mit viel Beratung von meinen Oktobernähmamis weiß ich jetzt zumindest ungefähr was ich will.
Die Decke soll 1,20m auf 1,60m groß werden. Es wird eine einfache Decke. Einfache Quadrate 20 auf 20 und einen schönen Rahmen aussen herum.
Was am Ende bei raus kommt? Keine Ahnung :) Ich hoffe auf jeden Fall etwas ansehbares, das Linus durch seine nächsten Weihnachtsfeste begleiten wird und ihm hoffentlich sehr viel Freude bereitet.
Und für mich? Ich wünsche mir viel Spaß beim ausprobieren. Jetzt wird erstmal eingekauft!
Was es genau werden soll?
Eine Weihnachtspatchworkdecke für Linus!
Hab ich schon erwähnt, dass ich Weihnachten liebe? Nein?
Tue ich. Ziemlich sogar. Ich kann mich glücklich schätzen in einer Familie aufgewachsen zu sein, in der Weihnachten noch richtig gefeiert wurde. Mit kleinen und großen Traditionen, auch mit dem üblichen Weihnachtsstreit, aber am Ende doch immer mit viel Aufregung und Vorfreude und einfach seeligen Momenten.
Jetzt bin ich Mami.
Und wir werden dieses Jahr mit Linus unser erstes richtiges Weihnachtsfest feiern. Alleine als kleine Familie.
Natürlich ist die Vorfreude groß, genauso aber auch die Überlegungen welche Traditionen mir wichtig werden sollen.
Meine Weihnachtsvorfreude beginnt am ersten Dezember. Nicht im September, wenn es die ersten Lebkuchen und Nikoläuse gibt. Dieses Jahr werden einige neue Traditionen beginnen, wie unsere Weihnachtsuhr von Kookoo, die wir am ersten Dezember aufhängen werden.
Und da kam die Idee.
Eigentlich war es erst ein Weihnachtsschlafanzug für Linus. Aber wo kriegt man bitte weihnachtlichen Jersey oder Flanell her?
Daraus wurde dann die Idee für eine Patchworkdecke. Mit viel Beratung von meinen Oktobernähmamis weiß ich jetzt zumindest ungefähr was ich will.
Die Decke soll 1,20m auf 1,60m groß werden. Es wird eine einfache Decke. Einfache Quadrate 20 auf 20 und einen schönen Rahmen aussen herum.
Was am Ende bei raus kommt? Keine Ahnung :) Ich hoffe auf jeden Fall etwas ansehbares, das Linus durch seine nächsten Weihnachtsfeste begleiten wird und ihm hoffentlich sehr viel Freude bereitet.
Und für mich? Ich wünsche mir viel Spaß beim ausprobieren. Jetzt wird erstmal eingekauft!
Samstag, 12. November 2011
Da steht die Nadel still...
Die Erkältung hat mich nicht nur erwischt, sie hat mich regelrecht umgehauen. Am Ende ist es jetzt doch ein bakterieller Virus und das heißt viel liegen, viel schlafen, noch mehr trinken und auf das Ende hoffen. Das Ende der Krankheit natürlich!
Die zugeschnittene Mütze liegt also immernoch herum und wartet auf ihren Einsatz.
Wie lange noch?
Gute Frage.
Sicher nicht mehr dieses Wochenende.
Die Couch hat mich wieder, Tee steht bereit.
Mal sehen was die neue Woche bringt!
Die zugeschnittene Mütze liegt also immernoch herum und wartet auf ihren Einsatz.
Wie lange noch?
Gute Frage.
Sicher nicht mehr dieses Wochenende.
Die Couch hat mich wieder, Tee steht bereit.
Mal sehen was die neue Woche bringt!
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