Mittwoch, 31. Dezember 2014

Silvestermacarons ha(h)ndmade - An guten Rutsch!

Bissl still war es.
Aber kein Wunder. Irgendwie fliegt die Zeit bis Weihnachten nur so und die zwischen Weihnachten und Silvester noch schneller.

Heut ist es also soweit.

Der letzte Tag vom Jahr 2014.


Unser 2014 war toll.
Bis auf ein paar Kleinigkeiten, aber die gehören doch immer dazu.

Was mich sehr gefreut hat ist:

zuzusehen was aus meinem Blog so wird :)

Es ist einfach ein schönes Gefühl wenn man doch ab und an mit seinen Ideen und Umsetzungen andere inspiriert.

Und ich selber bin dadurch auch immer wieder motiviert.

Nachreichen muss ich aus 2014 noch das ein oder andere. Die Weihnachtspullis meiner Buben zum Beispiel, die süße Weihnachtstorte...ja was noch?

Egal, ich will jetzt noch bissl feiern und fass mich deswegen kurz.

Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Wir genießen gleich noch ein paar leckere Macarons zum Sekt und stoßen dann schön an :)





Dienstag, 9. Dezember 2014

Türkranz ha(h)ndmade - Einfach nur schlicht

Und schnell...

So endete mein tolles Projekt einen Türkranz selbst zu basteln.

Ich habe ein wunderschönes Bild von einem Kranz mit selbstgenähten Motiven gesehen.

HA!

Das kann ich doch selber auch.

Dachte ich...

Am Ende hat mich der Vorweihnachtsstress....*hust* doch irgendwie eingeholt. Mir lief mal wieder die Zeit davon. Neben dem kleinen Nähprojekt vom Wochenende (das ich euch erst morgen oder Ende der Woche zeige WEIL meine beiden Buben ihre neuen Pullis unbedingt sofort anziehen wollten und ich keine Gelegenheit mehr hatte sie ohne Inhalt zu fotografieren und sie jetzt nun leider....dreckig sind....wie auch immer), dem Plätzchen backen, den Kindern, der Uni und und und blieb nicht mehr viel übrig.

Den Kranz hatte ich schon besorgt.
Die Näherei der Motive war eine Katastrophe. Ich bin leider nicht der Typ für dieses kleine Fummelzeug. Am Ende hatte ich kleine Motive genäht und beim wenden sind mir direkt zwei eingerissen.

Ok, sonderlich geduldig bin ich ja auch nicht.

Also habe ich einfach umdisponiert. Die Motive zusammengenäht mir Volumenvlies dazwischen. Anschließend mit der Zickzackschere einfach ausgeschnitten.
Das Ganze mit der Heißklebepistole aufgeklebt.

VOILA!

FERTIG!

Das war aber noch nicht alles...

Der Kranz will ja auch aufgehängt werden und ich habe dafür (und für den Stern im Wohnzimmer) extra Tesa Powerstrip Klebehaken besorgt.
Da wir an der Türe auch noch einen Tafelfoliestreifen mit dem Spruch der Heiligen drei Könige kleben haben, musste ich ihn etwas höher anbringen. Dummerweise fiel mir dann ein, dass es vielleicht Probleme beim Schließen gibt.
War klar, als ich vorsichtig die Türe zugemacht habe, knackt es verdächtig!

Super....

Haken wieder ab.

Neu hingemacht, tiefer, Kranz hingehängt.

Fotos gemacht!

Und dann...mit Schwung die Türe zu.

KNACK!

War wohl nicht tief genug :)

Der Kranz lag auf dem Boden.

Zum Glück erst nach den Fotos und zum Glück unversehrt!
Dank dem neuen Haken hängt er jetzt endlich. 

Und ich finde ihn.....schlicht.....hübsch!
Für das erste Mal.








http://www.creadienstag.de/

Freitag, 5. Dezember 2014

Feenküsse ha(h)ndmade - Süße Busserl

Lustig, lustig Tralalalalaaaaa...

Ja, morgen ist es soweit.

Linus wollte vorhin schon seinen Stiefel rausstellen, kam aus der Kammer mit meinem Gummistiefel in der Hand:"Mama ich stell den raus!"
Ich:"Ok, aber das ist doch meiner, warum den (als ob ich das nicht wusste...)"
Er:"Na da passt viel mehr rein, für dich, den Papa, mich und den Emil!"

Sind ja nicht doof die Kinder :)

Wie auch immer, zurück zu den Feenküssen.

Letztes Jahr sind sie mir echt überall begegnet, ich habe sie getestet und finde sie einfach saulecker.

Das Rezept ist ziemlich einfach. Allerdings habe ich es mir noch etwas weihnachtlicher gemacht!


Zutaten:


150g Mehl
50g Zucker
100g Butter
1 Eigelb
1 Prise Salz
1TL Zimt
48 Toffifee

Eischnee:
2 Eiweiß
160g Zucker


Aus dem Mehl, Zucker, Butter, Eigelb, Zimt und dem Salz einen Teig kneten. Im Thermomix einfach 4-5Minuten /Teigstufe.
Für eine halbe Stunde im Kühlschrank parken.

Anschließend Plätzchen ausstechen die groß genug sind, dass man ein Toffifee darauflegen kann. Entweder rund, Sterne oder sonst welche.

Toffifee mit der Schokoladenhaube nach unten auf das Plätzchen legen.

Eiweiß steif schlagen und Zucker unterrieseln lassen.
Die Baisermasse über den Toffifee verteilen, ich habe dazu meine tolle Garnierspritze benutzt, so sieht es natürlich bissl schöner aus.
Anschließend bei 160°C für ca. 15 bis 20 Minuten in den Ofen.

Auch hier gilt wie immer, jeder Ofen ist anders.
Also immer mal reinschauen damit sie nicht zu dunkel werden.

Die Feenküsse sind süß, knackig, weich und durch den Zimt erst so richtig toll weihnachtlich.....




Aber das war noch nicht alles!

Linus hat in diesem Jahr wieder den Tip Toi Adventskalender. Ich finde den ja selbst so toll. Wir haben sogar extra auf Pappe einen "Wald" gebaut in den die Wichtel eingezogen sind.
Heute war eine kleine Tannenbaumausstechform dabei. Die durfte er mit dem Rest vom Teig direkt einweihen und die kleinen Tannenbäumchen von Schnee bedeckt wollte ich euch nicht vorenthalten.



Einen wunderschönen Nikolausabend euch allen!

Und ab zu adventastisch!

Montag, 1. Dezember 2014

Adventskalender ha(h)ndmade - Grad noch rechtzeitig

Also ich hab einfach mal beschlossen, meine beiden Buben müssen sich den Adventskalender in Zukunft teilen.
So.
Groß genug sind die Stiefelchen ja.
Mal ehrlich, so hübsch er ist und er gefällt mir wirklich saugut....es war einfach eine Menge Arbeit :)

Erst einmal sind drei...ja ich glaube es waren 3 Stück...Teststiefel entstanden.
Bis ich endlich DEN Stiefel hatte. Groß genug, bauchig genug.

Dann hab ich es aufgeschoben.
Irgendwie hab ich mich etwas gedrückt, denn da stand ja noch das Zuschneiden bevor.

48 Stiefel aus dem Oberstoff.
48 Stiefel aus dem Futterstoff.
und 48 Stiefel aus dem Vlies.
Dann noch die Aufhängerle aus Schrägband.
Und natürlich den Stiefelumschlag.

So.

Ich hasse Zuschneiden ja eh schon, aber das musste ich auch noch alles per Hand machen. Zum Glück habe ich eine anständige Schneiderschere.

Zwischendurch sind mir auch noch Stiefelchen abhanden gekommen. Aber am Ende hatte ich dann 23 zusammen.

Moment mal, 23! Wie jetzt?

Ja es fehlte einer.
Warum auch immer.
Egal, der 24te darf eh größer sein, also nicht so schlimm :)
Dann war ich beinahe am Ende, alles fertig genäht, fehlt nur noch die Zahlenplotterei. Die hat sich am Ende auch nochmal etwas gezogen, denn es muss ja alles auch noch entgittert werden.

Und nun hängen sie hier und ich muss sagen:
Scheee!
Grad noch rechtzeitig sind sie gestern fertig geworden und warten nun drauf alle geleert zu werden. Und weil Linus nicht lesen kann verrat ich euch noch was drinnen ist.
Der Tiptoi Adventskalender natürlich :)

Einen wunderschönen Advent wünsche ich euch allen!






Schnittmuster von mir selbst zusammen gemalt. Ich habe erst die Innen und Aussenstiefel genäht. Dabei Vlies 200 aufgebügelt damit sie etwas mehr "Stand" haben. Dann den Innenstiefel in den Aussenstiefel gesteckt und mit der Overlock das "Bündchen" angenäht. Dabei noch das Aufhängerle rein.
Die Stoffe sind Aussen von Butinette. Die unterschiedlichen Innenstoffe....puhh...ich meine das sind noch meine USA-Reste von vor zwei Jahren :)
Als "Bündchen" habe ich bei meinem Stoffladen des Vertrauens einfach Samt genommen. Der war nicht so wahnsinnig teuer mit 5 Euro pro Meter.

Platz ist mehr als genug.
Mal sehen ob ich nächstes Jahr immernoch sage sie müssen teilen :)

Und ab zu adventastisch natürlich!



Sonntag, 30. November 2014

Adventsstimmung ha(h)ndmade - Das erste Lichtlein brennt


Wenn ich mich richtig erinnere, habe ich erst vor kurzem den Fluch der "Selbermacher" erwähnt.
Mich hat er natürlich in der Vorweihnachtszeit eiskalt erwischt.
In der Kombination mit der ersten Klausur, Kinderkrankheiten, Exkursion und und und war das schlicht keine gute Idee.

Aber warum einen Adventskalender kaufen, wenn man doch auch einen selbernähen kann?

Moment!

Das gibts ja heute noch garnicht. Der Adventskalender kommt erst morgen!
Heute bin ich beim Thema Adventskranz.

Mal ehrlich, ich find einfach keinen den mir gefällt.
Am liebsten hätte ich ja irgendwie eine getöpferte Schale, die man jedes Jahr neu dekoriert. Ich nehme mir auch schon seit zwei Jahren vor mir in der einen Töpferei mal eine zu bestellen.

War wohl nix.

Und so kommt immer vor dem ersten Advent die Panik:

"Was mache ich dieses Jahr mit dem Adventskranz!"

Dieses Jahr gab es die Panik nicht. Denn die Idee habe ich schon irgendwann im Oktober im Butinettekatalog gefunden :)
Die Panik kam erst, als das Ding irgendwie gestern immernoch nicht fertig war.
Zum Glück war er in 10 Minuten fertig gebastelt.

Und so sieht also der "Hahnsche" Adventskranz in diesem Jahr aus:




Schlicht.
Einfach.
Passt :)
Wie das geht? Man nehme einfach einen normalen gebundenen  Kranz (ich ziehe da eindeutig einen echten und keinen künstlichen vor), kaufe einen Styroporring den man in einem Bastelgeschäft oder auch im Baumarkt bekommt, dann ein passendes Band (je nach Geschmack).
Das Band wickelt man um den Styroporring und fertig!
Ja wirklich das wars. Auf den Kranz gelegt, Kerzen innen rein (ich hatte erst die Ständer reingestochen, die waren aber irgendwie....zu wuchtig. So gefällt es mir besser), noch etwas Deko reingesteckt und fertig.

Mal sehen was ich nächstes Jahr mache.

Und ich hab noch eine zweite kleine Adventssache für euch.
Eine Torte.
Eine...Wintertorte besser gesagt.
Beim heutigen Adventsmarkt bei uns hatte natürlich auch der Kindergarten einen Stand. Und als Gebühr mussten zwei Torten her. Eine davon habe ich gebacken.

Ich stand also vor der Frage:

Welche Torte soll es werden?

Eine die schnell geht, nicht viel Arbeit macht und dennoch gut schmeckt.

Da kam mir sofort die Wickeltorte aus der Lecker bakery in den Sinn. Die habe ich hier ja schon einmal gezeigt.
Sie fiel mir ein, weil sie echt einfach geht und aber wirklich toll schmeckt.
Nur doof, dass es eine klassische Sommertorte ist.
Warum eigentlich?
Ich meine Biskuit, Quark und Marmelade gehen doch auch irgendwie im Winter.
Man muss nur die Deko anpassen und dazu habe ich mir einmal ein Bildchen von Cupcakes gespeichert, die ich unbedingt testen wollte.

Das hier kam am Ende heraus. Schnell noch vorm einpacken ein Bild geschossen :)








Als wir vorhin dann den Adventsmarkt besucht haben, war die Torte beinahe komplett weg.
PASST! :)

Und natürlich schicke ich meinen Adventskranz und die Torte auch zu Adventastisch!

Freitag, 28. November 2014

Lebkuchen ha(h)ndmade - Wenn mal das Eigelb über ist

An sich bin ich schon ein Lebkuchenfan.
Also Weihnachtsgebäck im allgemeinen. Was ich allerdings nicht so gerne mag, sind Lebkuchen mit vielen dicken Stücken drinnen.

Deswegen bin ich auch lange nicht auf die Idee gekommen, Lebkuchen selbst zu machen.

Bis ich von meiner Mama ein Rezept bekommen habe, das mich absolut begeistert.

Ich liebeeeee diese Lebkuchen.

Nur doof weil da nur 4 Eiweiß reinkommen.
Aber vor kurzem bin ich ja dank einer Kuchgruppe auf das Rezept der Flammenden Herzen gestoßen.

EIN TRAUM!

Und für die benötigt man, wie der Zufall es so will, genau 4 Eigelbe :)

Perfekt!

Also habe ich gestern gebacken.
Lebkuchen und Flammende Herzen.

Und damit komme ich auch schon zu meiner neuen Errungenschaft.

Ich gebe es zu, ich habe ein Problem mit Spritzbeuteln.
Zuerst hatte ich Markenspritzbeutel mit dem ich mich immer geärgert habe. Der Beutel war sehr "hart" und unten in der Plastiktülle blieb immer eine Menge Rest den man beim besten Willen nicht herausbekam.
Gerade wenn ich nur wenig Füllung z.b. für Macarons mache, war das immer extrem ärgerlich.

Also habe ich mir einen aus Silikon von Tchibo gekauft.
Noch größerer Reinfall. Denn bei dem konnte man oben nicht gut genug verschließen und bei etwas Druck quoll oben einfach alles heraus.

Tja...da stand ich also.

Am Ende habe ich mich dazu entschieden es mal mit einer Garnierspritze zu versuchen. Da ich ja ein kleiner *hust* The Pampered Chef Fan bin, dachte ich teste ich doch direkt die aus.
Ich muss zugeben, ich bin leicht begeistert.
Der Teig sowohl von den Lebkuchen, als auch von den Herzen ließ sich super einfüllen und spritzen.

Für mich auf jeden Fall die beste Lösung!
Mal sehen wie er sich in nächster Zeit noch bewährt.

Bilder?

Rezepte?

Klar :)


Am Ende wurden es zwei Bleche Lebkuchen und drei Bleche Flammende Herzen.
Die Lebkuchen sind mit alkoholfreier Glühweinglasur (die Hoffnung stirbt ja zuletzt, vielleicht probiert Linus ja doch mal?!) und mit geschmolzener Schokolade glasiert.


Beste Eigelbverwertung die es gibt...
 




Und hier noch die Rezepte. Für alle Thermomixbenutzer habe ich sie auch in die Rezeptwelt eingestellt:

Lebkuchen mit Punschglasur für den TM

Flammende Herzen mit viel Eigelb für den TM



Lebkuchen mit Punschglasur

Zutaten:

200g Marzipanrohmasse
50g Zitronat (kleingehackt, kann man wenn man mag auch ganz lassen)
50g Orangat (kleingehackt, kann man wenn man mag auch ganz lassen)
180g Zucker
1 Prise Salz
4 Eiweiß
knapp 1/2 Fläschchen Bittermandelaroma
50g gemahlene Mandeln
50g gemahlene Haselnüsse
50g gehackte Haselnüsse (bei belieben auch Walnüsse, da ich keine Nussstücke in den Lebkuchen haben wollte, habe ich einfach noch einmal 50g gemahlene genommen)
2 El Speisestärke
80g Mehl
1 gehäufter TL Backpulver
Oblaten (ich bevorzuge die Kleinen, es gehen aber auch 7cm oder mehr)
1/2 Päckchen Lebkuchengewürz

Für die Punschglasur: Puderzucker, Rum, Arrak, heißes Wasser

Für Glühweinglasur: Puderzucker mit etwas Glühwein anrühren
alkoholfreie Alternative: Glühweinfix mit Wasser oder Kinderpunsch zum Puderzucker geben
Oder einfach mit geschmolzener Schokolade bestreichen

Zubereitung:

Den Ofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.
Orangat und Zitronat klein hacken. Marzipan in der Küchenmaschine klein hacken, Eiweiß, Salz und Zucker dazu geben und zu einer cremigen Masse rühren.  Alle Nüsse und Mandeln unterrühren. Mehl, Backpulver, Stärke dazu geben und kurz zu einem Teig verrühren.
Die Gewürze und das Aroma dazu geben.

Teig auf die Oblaten geben (die Oblaten sollten fast bedeckt sein, der Teig zerläuft fast nicht mehr!) und ca.15 min backen.
Nicht zu lange, damit sie noch schön saftig sind.
Mit dem Punschguss bestreichen solange sie noch warm sind!
Die kleinen Lebkuchen mit 5cm Durchmesser haben bei mir nicht auf ein Blech gepasst.
 
Flamende Herzen 

250g weiche Butter
150g Puderzucker
4 Eigelbe
300g Mehl
1 Päckchen Vanillezucker

Für die Ganache:
100g Vollmilch oder Zartbitterschokolade
50g Nougat
50ml Sahne
Zubereitung:

Weiche Butter mit Zucker und Eigelb schaumig rühren, das dauert ein paar Minuten. Den Teig in einen Spritzbeutel oder in eine Garnierspritze füllen. Herzen oder andere Formen auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech spritzen (oder direkt auf den TPC Stein).

Im vorgeheizten Backofen bei ca. 150°C ca. 8-10min goldgelb backen.

Sahne auf dem Herd oder in der Mikrowelle erhitzen.
 Kuvertüre klein hacken, die kochende Sahne dazugeben und glatt rühren. Sobald die Kuvertüre kalt ist, den Nougat dazugeben und alles schaumig rühren.
Die Herzen mit der Ganache füllen.

Das Rezept stamm von hier.


Und natürlich wandern die jetzt noch direkt zu "Adventastisch!"


























































































































































































Sonntag, 23. November 2014

Babyparty ha(h)ndmade - für meine Nichte

Bei mir war es die letzte Woche ja echt ruhig.
Sehr ruhig.
Das hatte einen Grund!
Nein eigentlich zwei.

Erstens meine Klausur.

Aber viel wichtiger:

Das große Geheimnis, dass wir seit kurzem mit uns herumschleppen!

DIE BABYPARTY!

Ja. Sowas habe ich geplant.

Ich werde ja im Februar wieder Tante, von einem Mädchen!
Bei meinen anderen Neffen war ich ja leider noch nicht vor Ort, aber dieses Mal hatte ich die Chance für meine Schwester eine kleine "Feier" zu organisieren.

Bis heute Nachmittag um drei war sie fest davon überzeugt heute mit mir Plätzchen zu backen.
Sie war nebenbei leicht angesäuert, dass ihr Mann sich nicht bereit erklärt hat mitzukommen.
Wir haben uns im Hintergrund natürlich köstlich amüsiert! *Händen reib*

Mein Samstag war dank meinem Mann, der mir wunderbar die Kinder abgelenkt hat mein Küchentag.

Denn es sollte nicht nur eine tolle Torte her, nein ich wollte als kleine Generalprobe für die Hochzeit meines Bruders nächstes Jahr schon einmal das Thema Candybar aufgreifen.

Ja, was soll ich sagen.

Die Vorbereitung war stressfrei.
Die Party war toll.
(lag vielleicht auch daran, dass es nur ein toller Kaffeeklatsch unter Freunden war ohne alberne Spielchen...)
Und das überraschte Gesicht meiner Schwester war das alles sowieso wert :)

Natürlich gabs auch ein paar Geschenke und ich hab vor lauter vergessen das genähte Kleidchen etwas genauer zu fotografieren! Aber ein paar Bilder hatte ich auf die Schnelle zum Glück gemacht, deswegen bekommt ihr die auch gleich zu sehen.

Dann mal los. Womit fang ich nur an?!


"Gefeiert" haben wir bei uns im Wohnzimmer/Esszimmer. Da konnten wir wunderbar auf die Couch umziehen.


Und so sah die Candybar am Ende aus.
Was es gab?
Natürlich ein Babybauchtorte.
Die wollte ich ja schon immer mal testen. Der Busen war zu Beginn leicht...unterschiedlich gebacken. Was zu einigen Witzeleien über Silikon und Brust-OP geführt hat bevor ich dann mit dem Messer angerückt bin.


Wie meistens war darunter mein "weiße Schokolade Rührteig" versteckt.
Die Creme war eine nicht zu süße Himbeerbuttercreme. Darüber noch amerikanische Buttercreme (gefällt mir sehr gut, bisher habe ich immer nur Ganache benutzt.) und mit Fondant eingedeckt.


Natürlich war das noch nicht alles.
Die Süßigkeiten im Glas waren gekauft und fanden vor allem bei den Kindern großen Anklang :)
Meine Macarons die eigentlich lila/rosa sein sollten, waren irgendwie leicht....andersfarbig. Lilablassblau oder so. Aber geschmeckt haben sie dennoch.
Dann gab es noch Nougatpralinen mit einem rosa Häubchen, die unheimlich einfach gemacht waren und einfach saulecker geschmeckt haben.


Und weil ich so ein großer Fan von diesen süßen kleinen Milchflaschen bin, musste auch noch ein extra Getränk her. Café Frappé.


Und weil ich sie schon immer mal machen wollte: Petit Fours.
Mit Kirschmarmelade, Marzipan und Dekoration.
Von denen bin ich jetzt übrigens ein absoluter Fan!
Die Deko geht sicher noch perfekter, aber das kann man ja noch üben.


Irgendwie habe ich vergessen noch die Cupcakes zu fotografieren. Die standen nämlich auf dem Tisch weil der Platz fehlte.
Ein besonderes Geschenk gab es noch von meiner Mama.
Sie hat ein kleines Bild gemalt, auf dem dann alle Gäste unterschrieben haben.


Am Ende war nichts mehr übrig, denn die Reste wanderten auf kleine Tellerchen und wurden mit nach Hause geschickt. So hatten die Männer auch noch was davon.

Ja und zum Schluss....

Zum Schluss kommt noch das Geschenk.

Darauf bin ich wirklich ein wenig stolz.

Der Schnitt ist aus der Ottobre (ich meine 4/2011, aber ich muss wirklich noch einmal genau nachschauen).
Ich hatte ja großen Respekt vor dem Schnitt, aber am Ende ging er wirklich garnicht so schwer wie gedacht.



Jetzt bin ich platt, müde aber glücklich, dass alles genau so geklappt hat wie ich es mir erhofft habe.
Und damit geht es für mich in die kommende Woche. Ich hoff ich zehre noch ein wenig von dem schönen Tag heute!
 Ich gebe auch zu, für die Rezepte reichen meine Nerven heute nicht mehr :)
Aber die kommen natürlich noch!
Versprochen!