Montag, 23. Juli 2012

Stillmerkerli ha(h)ndmade - Einfach und praktisch!

Kleines Intermezzo:

Stillmerkerli für meine Schwester.
Da denkt man eigentlich: "Hach, in 5 Minuten genäht die Teile!"
Aber meistens ist das Kleinzeug dann doch schwieriger als die großen Sachen. Am Ende wollte sich das Webband nicht richtig transportieren lassen und hat mich ein paar Nerven gekostet. Aber dafür sind sie immerhin süß geworden.
Morgen lege ich nochmal nach.


Kuschelecke ha(h)ndmade - Jetzt wirds gemütlich!

TADAAAAAA!

Fertisch!

Mit dem Werk bin ich an sich zufrieden. Linus ist davon mehr als begeistert.


Die Kissen haben wir mit Magnetolink an der Wand befestigt.
Der Vorteile:
- keine störenden Schrauben oder Nägel an denen man sich verletzten kann
- die Befestigung ist unsichtbar

Nachteil:
- die Magnete halten zwar gut, aber Linus kann die Kissen sehr einfach runterzupfen, was er meist auch tut wenn er an den Tierchen zieht

Alles in allem hat es viel Spaß gemacht die Kuschelecke zu gestalten. Das nächste Projekt steht übrigens schon in den Startlöchern.
Allerdings wird es dieses Mal nichts Genähtes...
Aber auch für meine Nähmaschine hab ich noch die ein oder andere Aufgabe zu erledigen. Bald sind ja zum Glück Ferien!


Mittwoch, 18. Juli 2012

Kuschelkissen ha(h)ndmade - Für jeden eins...

Ich habe fertig!

Schon vor Monaten haben wir beschlossen, Linus bekommt in seinem Zimmer eine Kuschelecke. Er lässt sich gerne Bücher vorlesen und da will man es doch gerne gemütlich haben.
Die Matratze war schnell besorgt, aber wie solls weiter gehen?
Die Inspiration hat mir Jakoo gegeben. Dort gibt es wunderschöne Wandkissen.
Gibt es was Besseres als auch noch eine weiche Wand zum Tollen und Toben?
Aber es sollte ja alles irgendwie anders werden.
Angefangen habe ich dann allerdings erstmal mit einem Kuschelkissen für Linus. Und weils irgendwie so niedlich war, kam direkt eins für Mama und Papa hinterher. Jeder durfte sich seinen Stoff für SEIN Kissen aussuchen.

 


Die Kissen waren also fertig und auf der Matratze konnte man es sich auch toll bequem machen. Im Hintergrund sieht man schon den genialen Plan. Der sah nämlich im Detail so aus:


Matratze, Kissen und an die Wand Schaumstoff mit einem Stoff bezogen und darauf Linus-Buchstabenkissen. TADAAAAAAAAAAAAA!
Hört sich alles gut an.

Aber...

Ja, es gibt ein Aber. Ein ziemlich dickes sogar. Der Stoff war nicht das Wahre. Sowas Dunkles im hellen Zimmer geht nicht. Die Buchstabenkissen...ja gut, aber wie macht man sie dann am besten fest? Klett wäre wohl das Beste.
Alles in allem war ich einfach nicht zufrieden mit dem Plan. Aber einen neuen hatte ich genauso wenig. Bis dann auf einmal die Erleuchtung kam. Und wieder war es Jakoo :)

Dort gab es nämlich im Angebot wunderschöne Kletttierchen.
Also Plan verworfen, neuen Plan gemacht und dann auf einmal dauert es nur zwei Abende und schon sind die Kissen fertig. Jetzt müssen sie nur noch an die Wand. Aber auf der Couch machen sie sich auch schonmal gut!





Die beiden Kissen sind aus einfachem Baumwollstoff mit einem Hotelverschluss genäht. Die Tierchen haben auf der Rückseite Klettstreifen, also habe ich auf die Kissenvorderseiten auch Klett angebracht. Jetzt kann mein Bub die Tierchen ab und hinmachen wie er will.


Das Ganze bietet eine Menge Raum zum spielen und wird sicher sein Zimmer noch ein Stück freundlicher machen.
Ich bin schon gespannt wie sie an der Wand wirken.
Foto kommt dann, wenn ich die perfekte Lösung zur Befestigung gefunden habe. Und dieses Mal wird es nicht Monate dauern. Versprochen :)

Sonntag, 15. Juli 2012

Monate ha(h)ndmade - Vom Handysitzsack zur Babyhose

Wenn ich auf das Datum von meinem letzten Eintrag schaue...krieg ich ja ein schlechtes Gewissen.
ABER! Urlaub war wichtiger, Schule zwischendrin stressig und Sommer ist nunmal Sommer.
Jetzt wo das Wetter mal wieder schlechter war, ging es direkt weiter mit der Näherei.

Heute ist erst einmal ein kleiner Handysitzsack entstanden....so gut ging es meinem Iphone noch nie!

Das Schnittmuster ist von Farbenmix und KOSTENLOS!
Die Idee ist klasse, zu nähen sehr einfach. Man braucht nur ein kleines Stück Stoff und irgendwelche Körner als Füllung. Bei mir wurde es Milchreis :)

Aber in letzter Zeit ist noch mehr entstanden als nur das.
Kurz vorm Urlaub mussten noch Hosen und Tshirts her. Dank der Overlock waren die schnell genäht.





 

Dann habe ich mich auch noch einmal an einen Pulli aus der Ottorbe gewagt. Leider ist er um einiges zu groß geraten. Der wartet nun auf den Herbst. Bis dahin wird er sicher passen.


Last, but not least....

Nein...Linus ist nicht geschrumpft. Aber ich bin wieder Tante geworden. Viel früher als erwartet. Deswegen auch eine Miniminiminikleine Kombination für den kleinen Julius.



Soviel für heute...an meinem Projekt Waschstuhl lasse ich euch die nächsten Tage teilhaben :)
Gute Nacht!

Freitag, 6. April 2012

Spielzimmerzubehör ha(h)ndmade - Osterprojekt

Wer erinnert sich noch an die Zeit im Kindergarten? Soviele Möglichkeiten zum spielen...
Mein Sohn hat das Glück eine sehr kreative und ideenreiche Oma zu haben, die den Platz im Haus optimal nutzt. Und da nun schon 3 Enkel da sind (bald 4...), bekommen sie ihr eigenes Spielzimmer.

(Wir erwähnen an der Stelle nur seeeehr leise, dass auch wir mal froh sind, wenn die drei Burschen nach oben verschwinden und wir wenigstens für einige Zeit wieder unser eigenes Wort verstehen...^^)


Projekt bis Ostern, das Spielzimmer muss "bespielbar" sein. Und kaum sitzt man im Raum und schiebt hin und und her, sortiert die Sachen aus, fliegen einem die Ideen nur so zu.

Und los gings!


Eine Puppenecke ist dank meinem Papa da. Selbstgeschreinert vor vielen Jahren haben wir heute noch Schrank, Tisch, Bank (mit aufklappbarer Sitzfläche), Stühle, Betten und natürlich eine kleine Puppenküche.
Allerdings kein Bettzeug.
Zum Glück hatte ich ein paar wenige Stoffe dabei und dank meinem Mann, der mir meine Nähmaschine mitgebracht hat, entstand gestern die Puppenbettwäsche.





Zwei Garnituren mit Zackenlitze verziert. Unheimlich schnell genäht und als Einlage habe ich nur eine Lage Volumenvlies genommen, damit die Decken nicht zu sperrig sind.

Und hier die Bettwäsche im Einsatz:


Die Beiden fühlen sich schon ziemlich wohl....glaub ich :) Eine Tischdecke soll übrigens auch noch rausspringen.

Doch dann hatte es mich ja doch irgendwie gepackt. Welche Möglichkeiten hat man noch, wenn man eine Puppenecke und einen Kaufladen bestücken will.
Zum Glück gilt auch in so einem Fall: Das Rad muss man nicht immer neu erfinden!
Hier wurde ich also fündig und dann ging das Gebastel/Genähe los.
Zum Glück hatte ich auch hier eine geduldige Mama, die es nicht stört tausend Zacken zu schneiden, weil die Zackenschere versagt. Ich gebe zu, dafür fehlt mir wirklich die Geduld!

Unser Ergebnis...


Am Sonntag gibts also frischen Fisch!
Wer es nicht erkannt hat, vorne Eis am Stiel, hinten ein großer Fisch, eine kleine Sardelle o.ä. und natürlich Milch. Von Eis und Milch gibt es noch mehr, aber man muss ja das Bild nicht sprengen.


Mal sehen was uns morgen noch einfällt?

Sonntag, 25. März 2012

Schirmmütze ha(h)ndmade - Es wird Frühling!

Draussen zwitschern die Vögel, die Sonne scheint und zum ersten Mal holt man die dünne Jacke wieder raus.
Schalmützen und Co verschwinden vorerst mal in den tiefen der Garderobe in der Hoffnung, dass man sie da am besten erst wieder im Herbst rausholt.

Aber wie wir alle wissen, man darf die Wärme nicht unterschätzen, kleine Kinder brauchen halt doch Mützen.
Doch bitte nun etwas leichtes und am besten auch noch mit ein wenig Sonnenschutz.
Und da eignet sich doch die leichte Schirmmütze am besten:







Aufgrund des großen Interesses an dem Mützchen hab ich doch das Schnittmuster eingescannt und hier kommt dann direkt noch die Fotoanleitung hinterher.


Anleitung:

Du brauchst:

- Reste von einem dehnbaren Stoff, noch besser als Jersey eignet sich Interlock, der gibt dann doch etwas mehr Festigkeit
- ein Stück Moosgummi ( JA!), irgendein Stück dünnes Plastik, eventuell eignet sich auch Schabrackenvlies, das habe ich jedoch noch nicht getestet
- dein Nähmaschinchen und die Overlock wenn du eine hast




Das Schnittmuster besteht aus drei Teilen, dem Oberteil, Bündchen und dem Schirm. Oberteil und Bündchen müssen im Bruch zugeschnitten werden.
Dann kanns auch schon losgehen!


Zuerst werden die Zacken des Oberteils rechts auf rechts gelegt und eine nach der anderen zusammengenäht. Mit der Overlock geht es am schnellsten, am besten auch mit der Nähma den Overlockstich wählen damit alles schön versäumt ist, denn wir haben hier keine Wendemütze! Die Nähte sind also zu sehen wenn man sie auszieht.



Dann noch die lange Seite komplett schließen, darauf achten, dass man in der Spitze kein Loch hat und zur Not noch korrigieren.


So soll das Oberteil dann aussehen.



Dann das Bündchen der Länge nach falten. Die Mitte markieren und darauf achten, dass die Mitte des Schirms an der Markierung liegt. Dann den Stoff darüberlegen.


Jetzt muss man ein bisschen pfrimeln. Der Stoff muss leicht über den Schirm gedehnt werden, damit er wieder perfekt aufeinander liegt. Das Ganze mit Stecknadeln fixieren, damit nichts mehr verrutscht.


So oder so ähnlich sollte es am Ende aussehen. Die ein oder andere Falte wird sich nicht vermeiden lassen. Allerdings kann man die beim Zusammennähen schön arrangieren.





Dann das Bündchen schließen damit man einen Schlauch erhält. Dringend darauf achten, dass man beim rechts auf rechts nähen die richtigen Seiten zusammen legt. Sonst hat man am Ende das Muster am Schirm falsch herum.


Das Bündchen an das Oberteil heften. Auch hier darauf achten, dass man den Stoff rechts auf rechts legt und alle Schichten zusammenheftet. Die Naht des Bündchens auf die lange Naht des Oberteils legen.




Wenn alles geheftet ist einfach zusammennähen und versäumen. Oder direkt die Ovi nutzen.







 So sieht die Mütze am Ende von innen aus. Natürlich noch die überstehenden Fäden abschneiden, damit alles schön sauber ist :)



TADAAA! Ab in die Frühlingssonne.
Und nein, die ist nicht für Linus, sondern ein kleines Geschenk für eine kleine süße Maus die Mützen unheimlich gerne mag.

Sonntag, 11. März 2012

Buchstabenapplikation ha(h)ndmade - Macht Kuschelkissen noch schöner


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Dieses Mal habe ich dran gedacht! Deshalb hier also die Anleitung für einen Hotelkissenbezug. Das Kissen von einem schwedischen Einrichtungshaus ist 35x35cm groß. Zuerst hab ich mir einen Plan gezeichnet. Man könnte den Bezug auch aus einem Stück machen, ich habe mich für drei Einzelstücke entschieden. So kann ich den Schriftzug sehr gut platzieren. An den Seiten kommen noch jeweils 1 Zentimeter Nahtzugabe hinzu. Um die richtigen Buchstaben zu finden, war ich lange am Suchen. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen.




Nach dem Planen ging es ans Zuschneiden. Stoffe hatte ich mir bereits herausgesucht.



 Die Buchstaben werden spiegelverkehrt auf Vliesofix gelegt und abgezeichnet. Wer es nicht kennt, Vliesofix ist beidseitig klebend und eignet sich perfekt um Applikationen auf dem Stoff zu fixieren.


Die Buchstaben werden ohne Dampf aufgebügelt. Es reicht wenn man kurz das Bügeleisen draufdrückt, am besten nicht zuviel herumfahren, damit nichts mehr verrutscht.


 Anschließend werden die Buchstaben auf dem Stoff plaziert. Ich lasse das Papier des Vliesofix erst noch dran, wenn ich zufrieden bin wird es abgezogen und die Buchstaben direkt auf den Stoff gebügelt.


Jetzt wird es etwas knifflig. Oder eher: Übung macht den Meister! Bei meiner Maschine nehme ich den normalen Zickzackstick. Den Abstand stelle ich auf 0,1 und die Breite auf 3,5. Das hängt immer davon ab was ich appliziere. Dann kann es auch schon losgehen.


Jeder Buchstabe wird nun mit dem engen Zickzack eingefasst. Ich habe zwar extra einen Applikationsfuß, der mittig geöffnet ist, damit man freie Sicht hat, finde aber die Markierung beim normalen Nähfuß sehr praktisch. Wenn diese direkt auf dem Stoffrand ist, wird er perfekt eingefasst.
Das muss man übrigens wirklich einfach üben.
Vor allem bei den inneren Öffnungen der Buchstaben ist es nicht so einfach.


So sieht der Schriftzug am Ende aus. Nicht perfekt, aber es kommen noch einige Projekte an denen ich weiter üben kann :)


Es lebe meine Ovi, auch wenn ich noch dunklen Faden eingespannt habe (sieht man ja innen sowieso nicht). Die drei Teile hab ich damit einfach zusammengenäht und dann einmal komplett aussen herum versäubert. Wichtig: 
- Links kommt der Teil, den man später hinten als Umschlag hat, also das schmale Stück
- Mittig der verzierte Teil ( hier kann man auch unterschiedliche Stoffe wählen)
- Rechts kommt die Rückseite des Kissens


Mit der Nähmaschine habe ich dann rechts und links die kurzen Seiten versäumt. Die Seite des Umschlags wird ja später auch sichtbar sein.


Jetzt geht es ans Falten. Dazu legt man den Stoff mit der rechten Seite nach oben vor sich. Als erstes wird der Umschlag, also die schmale Seite eingeschlagen. Dann legt man die rechte Seite (Rückseite) einfach darüber. Am besten mit ein paar Stecknadeln fixieren, wenn man richtig gründlich sein will :)


Dann wird das Kissen oben und unten mit einer einfachen Naht zusammengenäht. An den Stellen, an der sich Umschlag, Vorder- und Rückseite treffen ruhig einmal zurücknähen um zu verstärken. Wenn man das Kissen später abzieht werden die Stellen natürlich etwas mehr belastet.


Voilà! Fertig ist das Kissen. Nein, eigentlich nur der Kissenbezug. 
Eindeutige Vorteile:
- man kann das Kissen jederzeit abbeziehen und waschen
- man muss sich nicht mit einem Reissverschluss abmühen 
- es drückt später auch kein Reissverschluss wenn man sich draufkuschelt
- es geht wirklich einfach und schnell!

Hier noch meine anderen Kissen: