Sonntag, 15. Juli 2012

Monate ha(h)ndmade - Vom Handysitzsack zur Babyhose

Wenn ich auf das Datum von meinem letzten Eintrag schaue...krieg ich ja ein schlechtes Gewissen.
ABER! Urlaub war wichtiger, Schule zwischendrin stressig und Sommer ist nunmal Sommer.
Jetzt wo das Wetter mal wieder schlechter war, ging es direkt weiter mit der Näherei.

Heute ist erst einmal ein kleiner Handysitzsack entstanden....so gut ging es meinem Iphone noch nie!

Das Schnittmuster ist von Farbenmix und KOSTENLOS!
Die Idee ist klasse, zu nähen sehr einfach. Man braucht nur ein kleines Stück Stoff und irgendwelche Körner als Füllung. Bei mir wurde es Milchreis :)

Aber in letzter Zeit ist noch mehr entstanden als nur das.
Kurz vorm Urlaub mussten noch Hosen und Tshirts her. Dank der Overlock waren die schnell genäht.





 

Dann habe ich mich auch noch einmal an einen Pulli aus der Ottorbe gewagt. Leider ist er um einiges zu groß geraten. Der wartet nun auf den Herbst. Bis dahin wird er sicher passen.


Last, but not least....

Nein...Linus ist nicht geschrumpft. Aber ich bin wieder Tante geworden. Viel früher als erwartet. Deswegen auch eine Miniminiminikleine Kombination für den kleinen Julius.



Soviel für heute...an meinem Projekt Waschstuhl lasse ich euch die nächsten Tage teilhaben :)
Gute Nacht!

Freitag, 6. April 2012

Spielzimmerzubehör ha(h)ndmade - Osterprojekt

Wer erinnert sich noch an die Zeit im Kindergarten? Soviele Möglichkeiten zum spielen...
Mein Sohn hat das Glück eine sehr kreative und ideenreiche Oma zu haben, die den Platz im Haus optimal nutzt. Und da nun schon 3 Enkel da sind (bald 4...), bekommen sie ihr eigenes Spielzimmer.

(Wir erwähnen an der Stelle nur seeeehr leise, dass auch wir mal froh sind, wenn die drei Burschen nach oben verschwinden und wir wenigstens für einige Zeit wieder unser eigenes Wort verstehen...^^)


Projekt bis Ostern, das Spielzimmer muss "bespielbar" sein. Und kaum sitzt man im Raum und schiebt hin und und her, sortiert die Sachen aus, fliegen einem die Ideen nur so zu.

Und los gings!


Eine Puppenecke ist dank meinem Papa da. Selbstgeschreinert vor vielen Jahren haben wir heute noch Schrank, Tisch, Bank (mit aufklappbarer Sitzfläche), Stühle, Betten und natürlich eine kleine Puppenküche.
Allerdings kein Bettzeug.
Zum Glück hatte ich ein paar wenige Stoffe dabei und dank meinem Mann, der mir meine Nähmaschine mitgebracht hat, entstand gestern die Puppenbettwäsche.





Zwei Garnituren mit Zackenlitze verziert. Unheimlich schnell genäht und als Einlage habe ich nur eine Lage Volumenvlies genommen, damit die Decken nicht zu sperrig sind.

Und hier die Bettwäsche im Einsatz:


Die Beiden fühlen sich schon ziemlich wohl....glaub ich :) Eine Tischdecke soll übrigens auch noch rausspringen.

Doch dann hatte es mich ja doch irgendwie gepackt. Welche Möglichkeiten hat man noch, wenn man eine Puppenecke und einen Kaufladen bestücken will.
Zum Glück gilt auch in so einem Fall: Das Rad muss man nicht immer neu erfinden!
Hier wurde ich also fündig und dann ging das Gebastel/Genähe los.
Zum Glück hatte ich auch hier eine geduldige Mama, die es nicht stört tausend Zacken zu schneiden, weil die Zackenschere versagt. Ich gebe zu, dafür fehlt mir wirklich die Geduld!

Unser Ergebnis...


Am Sonntag gibts also frischen Fisch!
Wer es nicht erkannt hat, vorne Eis am Stiel, hinten ein großer Fisch, eine kleine Sardelle o.ä. und natürlich Milch. Von Eis und Milch gibt es noch mehr, aber man muss ja das Bild nicht sprengen.


Mal sehen was uns morgen noch einfällt?

Sonntag, 25. März 2012

Schirmmütze ha(h)ndmade - Es wird Frühling!

Draussen zwitschern die Vögel, die Sonne scheint und zum ersten Mal holt man die dünne Jacke wieder raus.
Schalmützen und Co verschwinden vorerst mal in den tiefen der Garderobe in der Hoffnung, dass man sie da am besten erst wieder im Herbst rausholt.

Aber wie wir alle wissen, man darf die Wärme nicht unterschätzen, kleine Kinder brauchen halt doch Mützen.
Doch bitte nun etwas leichtes und am besten auch noch mit ein wenig Sonnenschutz.
Und da eignet sich doch die leichte Schirmmütze am besten:







Aufgrund des großen Interesses an dem Mützchen hab ich doch das Schnittmuster eingescannt und hier kommt dann direkt noch die Fotoanleitung hinterher.


Anleitung:

Du brauchst:

- Reste von einem dehnbaren Stoff, noch besser als Jersey eignet sich Interlock, der gibt dann doch etwas mehr Festigkeit
- ein Stück Moosgummi ( JA!), irgendein Stück dünnes Plastik, eventuell eignet sich auch Schabrackenvlies, das habe ich jedoch noch nicht getestet
- dein Nähmaschinchen und die Overlock wenn du eine hast




Das Schnittmuster besteht aus drei Teilen, dem Oberteil, Bündchen und dem Schirm. Oberteil und Bündchen müssen im Bruch zugeschnitten werden.
Dann kanns auch schon losgehen!


Zuerst werden die Zacken des Oberteils rechts auf rechts gelegt und eine nach der anderen zusammengenäht. Mit der Overlock geht es am schnellsten, am besten auch mit der Nähma den Overlockstich wählen damit alles schön versäumt ist, denn wir haben hier keine Wendemütze! Die Nähte sind also zu sehen wenn man sie auszieht.



Dann noch die lange Seite komplett schließen, darauf achten, dass man in der Spitze kein Loch hat und zur Not noch korrigieren.


So soll das Oberteil dann aussehen.



Dann das Bündchen der Länge nach falten. Die Mitte markieren und darauf achten, dass die Mitte des Schirms an der Markierung liegt. Dann den Stoff darüberlegen.


Jetzt muss man ein bisschen pfrimeln. Der Stoff muss leicht über den Schirm gedehnt werden, damit er wieder perfekt aufeinander liegt. Das Ganze mit Stecknadeln fixieren, damit nichts mehr verrutscht.


So oder so ähnlich sollte es am Ende aussehen. Die ein oder andere Falte wird sich nicht vermeiden lassen. Allerdings kann man die beim Zusammennähen schön arrangieren.





Dann das Bündchen schließen damit man einen Schlauch erhält. Dringend darauf achten, dass man beim rechts auf rechts nähen die richtigen Seiten zusammen legt. Sonst hat man am Ende das Muster am Schirm falsch herum.


Das Bündchen an das Oberteil heften. Auch hier darauf achten, dass man den Stoff rechts auf rechts legt und alle Schichten zusammenheftet. Die Naht des Bündchens auf die lange Naht des Oberteils legen.




Wenn alles geheftet ist einfach zusammennähen und versäumen. Oder direkt die Ovi nutzen.







 So sieht die Mütze am Ende von innen aus. Natürlich noch die überstehenden Fäden abschneiden, damit alles schön sauber ist :)



TADAAA! Ab in die Frühlingssonne.
Und nein, die ist nicht für Linus, sondern ein kleines Geschenk für eine kleine süße Maus die Mützen unheimlich gerne mag.

Sonntag, 11. März 2012

Buchstabenapplikation ha(h)ndmade - Macht Kuschelkissen noch schöner


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Dieses Mal habe ich dran gedacht! Deshalb hier also die Anleitung für einen Hotelkissenbezug. Das Kissen von einem schwedischen Einrichtungshaus ist 35x35cm groß. Zuerst hab ich mir einen Plan gezeichnet. Man könnte den Bezug auch aus einem Stück machen, ich habe mich für drei Einzelstücke entschieden. So kann ich den Schriftzug sehr gut platzieren. An den Seiten kommen noch jeweils 1 Zentimeter Nahtzugabe hinzu. Um die richtigen Buchstaben zu finden, war ich lange am Suchen. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen.




Nach dem Planen ging es ans Zuschneiden. Stoffe hatte ich mir bereits herausgesucht.



 Die Buchstaben werden spiegelverkehrt auf Vliesofix gelegt und abgezeichnet. Wer es nicht kennt, Vliesofix ist beidseitig klebend und eignet sich perfekt um Applikationen auf dem Stoff zu fixieren.


Die Buchstaben werden ohne Dampf aufgebügelt. Es reicht wenn man kurz das Bügeleisen draufdrückt, am besten nicht zuviel herumfahren, damit nichts mehr verrutscht.


 Anschließend werden die Buchstaben auf dem Stoff plaziert. Ich lasse das Papier des Vliesofix erst noch dran, wenn ich zufrieden bin wird es abgezogen und die Buchstaben direkt auf den Stoff gebügelt.


Jetzt wird es etwas knifflig. Oder eher: Übung macht den Meister! Bei meiner Maschine nehme ich den normalen Zickzackstick. Den Abstand stelle ich auf 0,1 und die Breite auf 3,5. Das hängt immer davon ab was ich appliziere. Dann kann es auch schon losgehen.


Jeder Buchstabe wird nun mit dem engen Zickzack eingefasst. Ich habe zwar extra einen Applikationsfuß, der mittig geöffnet ist, damit man freie Sicht hat, finde aber die Markierung beim normalen Nähfuß sehr praktisch. Wenn diese direkt auf dem Stoffrand ist, wird er perfekt eingefasst.
Das muss man übrigens wirklich einfach üben.
Vor allem bei den inneren Öffnungen der Buchstaben ist es nicht so einfach.


So sieht der Schriftzug am Ende aus. Nicht perfekt, aber es kommen noch einige Projekte an denen ich weiter üben kann :)


Es lebe meine Ovi, auch wenn ich noch dunklen Faden eingespannt habe (sieht man ja innen sowieso nicht). Die drei Teile hab ich damit einfach zusammengenäht und dann einmal komplett aussen herum versäubert. Wichtig: 
- Links kommt der Teil, den man später hinten als Umschlag hat, also das schmale Stück
- Mittig der verzierte Teil ( hier kann man auch unterschiedliche Stoffe wählen)
- Rechts kommt die Rückseite des Kissens


Mit der Nähmaschine habe ich dann rechts und links die kurzen Seiten versäumt. Die Seite des Umschlags wird ja später auch sichtbar sein.


Jetzt geht es ans Falten. Dazu legt man den Stoff mit der rechten Seite nach oben vor sich. Als erstes wird der Umschlag, also die schmale Seite eingeschlagen. Dann legt man die rechte Seite (Rückseite) einfach darüber. Am besten mit ein paar Stecknadeln fixieren, wenn man richtig gründlich sein will :)


Dann wird das Kissen oben und unten mit einer einfachen Naht zusammengenäht. An den Stellen, an der sich Umschlag, Vorder- und Rückseite treffen ruhig einmal zurücknähen um zu verstärken. Wenn man das Kissen später abzieht werden die Stellen natürlich etwas mehr belastet.


Voilà! Fertig ist das Kissen. Nein, eigentlich nur der Kissenbezug. 
Eindeutige Vorteile:
- man kann das Kissen jederzeit abbeziehen und waschen
- man muss sich nicht mit einem Reissverschluss abmühen 
- es drückt später auch kein Reissverschluss wenn man sich draufkuschelt
- es geht wirklich einfach und schnell!

Hier noch meine anderen Kissen:



Dienstag, 14. Februar 2012

Drachenkostüm ha(h)ndmade - Valentinstag im Zeichen von Fasching!

In meiner Jugend war ich echt begeistert von Fasching...
von der Piratenbraut, über den Mafiosi und den Vampir bis hin zur Barockdame wurde einiges ausprobiert. Damals fand ich es toll mich zu verkleiden.
Aber irgendwann war die Begeisterung dann weg.
Kommt mir jetzt blos niemand mit dem Alter....*seufzt*
Ich geb es ja zu, Party bis in die Puppen ist nicht mehr mein Leben und ich bin auch garnicht so unglücklich darüber.
Aber!
Und jetzt kommt ebene das große Aber mit Namen Linus.
Wenn man ein Kind hat, gehört Fasching auf einmal wieder zum Leben dazu. Da muss man nunmal mitmachen, ob man nun will oder nicht. Wenn man garkeinen Bock hat sich zu verkleiden, dann doch wenigstens dem Kind die Fantasie erfüllen. Egal wie ausgefallen sie sein mag :)
Wie bei Weihnachten wird man schon Monate vorher in den Kaufhäusern mit Kostümen bombadiert, meist billig und nicht sonderlich hübsch. Oder sollte ich eher sagen: Hoher Preis, niedrige Qualität und billiges Aussehen.
Darauf habe ich keine Lust.
Aber man hat ja nun eine Nähmaschine und eine Leidenschaft dafür entwickelt.
Dummerweiße bin ich aber noch weit entfernt vom Profi. Was also tun?
Irgendwie muss improvisiert werden.
Ich meine wenn überhaupt gehen wir ja eh nur ein oder zweimal auf einen Umzug.
Soviel Aufwand muss da ja nun nicht sein oder?
Oder doch?
Was könnte man da wohl alles machen.

Dann beginnt die Überlegerei.
Man findet bei Eltern.de auch noch kostenlose Schnitte, ist aber dann doch nicht zufrieden damit.

Das Ende vom Lied:


Ich hab Blut geleckt!

Ein Schnitt wird ausgesucht, kann man ja alles irgendwie umwandeln, oder? Zum Glück hat man ja nicht nur von dem Fleece im Angebot soviel gekauft, sondern auch eine umfangreiche Stoffsammlung *hüstel* aus der man den ein oder anderen Zusatzstoff kramen kann.
Was soll es denn nun werden?
Ein Drache natürlich!
Drachen brauchen einen Schwanz. Nur dummerweiße ist der beim Ottobreschnitt nicht mit dabei. Also wieder improvisieren. Wird schon irgendwie klappen.
Hoffentlich.
Vom grünen Fleece ist ja nach dem Zuschnitt nicht mehr viel geblieben.
Was wenn ich den Schwanz verschneide?
Er doof aussieht?
Und welche Farbe nehm ich nun für den Bauch?
Dann noch am Telefon mit Mann und Kind: "Ja wie, es gibt keinen grünen Reissverschluss mehr?!"
Egal, nehmen wir eben schwarz.
Wird schon werden.
Hoffentlich.

Und was wenn es am Ende bescheuert aussieht?


Egal, dann stecken wir Linus eben in seinen Jakoofroschanzug und ich näh ihm noch eine Mütze. Denn bei DER weiß ich wenigstens wie es geht :)

Samstag, 11. Februar 2012

Schlafanzug ha(h)ndmade - Endlich mal wieder was geschafft!

Die letzten Wochen waren dank Norovirus und Arbeit wirklich nicht sonderlich produktiv. Aber dieses Wochenende ging es endlich wieder aufwärts. Seitdem meine neue Nähecke fertig ist, macht das arbeiten noch wesentlich mehr Spaß.

So sieht es nun aus bei mir. Alles hat seinen Platz und bis auf die Tatsache, dass der Tisch anfängt zu vibrieren, wenn ich zu schnell nähe, ist alles bestens :)
Es hat auch seine Vorteile, langsamer Nähen verhindert einige Fehler!
Allerdings hat sich noch eine"Kleinigkeit" geändert. Und die heißt Janome 990D.


Und ich muss zugeben...es ist ein Traum!
Man braucht nur noch einen Bruchteil der Zeit und bekommt einfach perfekte Nähte. 
Deswegen war es auch heute so ein Spaß endlich mal wieder loszulegen.

Angefangen habe ich mit einer Mütze für Linus. 


Das Wetter wird ja wohl noch eine Weile so bleiben. Linus hat bisher nur Loops und normale Mützen dazu. Hier zieht wenigstens auch nichts mehr in den Nacken. Ich bin eigentlich wirklich zufrieden damit und bin am überlegen direkt noch eine zu machen.
Der Aussenstoff ist einfacher Strick, Reste von dem Oberteil das ich für mich genäht habe. Das Futter und der Rand vorne sind aus blauem Monsterjersey.










Danach war dann endlich der schöne Giraffenstoff dran. Einer von vielen tollen aus der letzten Ü-Tüte. Mein Mann hat einen Blick darauf geworfen und direkt beschlossen: DAS muss ein Schlafanzug werden.
Gut...leichter gesagt als getan. In einer meiner Ottobreausgaben habe ich ein Schnittmuster für einen Schlafanzug gefunden. Allerdings war ich mit der Hose nicht zufrieden, denn die hatte keine Bündchen. Gerade jetzt im Winter, soll die nicht nach oben rutschen.
Also hab ich kurzerhand kombiniert.
Beide Schnitte sind aus der Ottobre. Das Bündchen an der Hose habe ich mit Absicht etwas länger gemacht. Sollte das Oberteil also mal rutschen, wird der Bauch nicht kalt :)


Was mich am meisten gefreut hat, das Nähen ging einfach Ruckzuck. Innerhalb von einer halben Stunde waren beide Teile komplett fertig und die Nähte sehen dank Ovi aus wie gekauft.
Da musste ich dann auch direkt mein neues (naja...was heißt neu, es liegt schon seit ein paar Wochen herum *hust*) Label einsetzen.




Den Namen habe ich schon vor einiger Zeit ausgesucht. Es bietet sich einfach an. Und die niedliche Bine...was soll ich sagen, passt einfach!
Nebenbei ist noch eine weitere "Kleinigkeit" entstanden, die ich aber noch nicht veröffentliche, da sie ein Geschenk werden soll.



Mit dem Tag bin ich also rund um zufrieden. Morgen habe ich auch wieder etwas gelant und bin gespannt wie es klappen wird.


Zum Abschluss noch der Schlafanzug angezogen:




 Ich glaub zwar wirklich, meinen süßen Buben kann man sogar in einen Kartoffelsack stecken und er sieht dennoch zum knutschen aus, aber das Bild lässt mich wirklich lächeln.
Zum einen, weil ich ein so süßes und liebes Kind habe, zum anderen weil es mich stolz macht zu sehen was ich geschafft habe und noch viel stolzer zu sehen, dass es meinem Buben gefällt.





Freitag, 6. Januar 2012

Nähecke ha(h)ndmade - endlich mein eigenes Minireich

Ich nähe in der Küche.
Anfangs war das schon ein Problem, bis wir endlich eine Kommode für meine Nähsachen ausgeräumt hatten.
Der große Esstisch ist natürlich super geeignet um etwas zuzuschneiden, aber es heißt genauso: Nähmaschine rauszerren, wieder wegpacken, wieder rausziehen usw.
Auf Dauer, beginnt das ziemlich zu nerven.
In der Kommode ist zwar Platz für die Nähutensilien, aber doch nicht für die Stoffe. Also mussten die schonmal ins Schlafzimmer auswandern.
Dazu kommt, dass unsere Küche durch einen Torbogen mit dem Wohnzimmer verbunden ist. Das heißt wiederrum, dass mein lieber Linus nur zu gerne vor dem Tisch steht und jammert weil er auf Mamas Schoß mitmachen will.
Versucht mal so zu nähen...das GEHT nicht :)

Aber irgendwie war sonst auch kein Platz.
Nach langem hin und her und überlegen ging es dann diese Woche los.
Dank dem Besuch von meinem Schwesterherz konnten mein Mann und  ich in Ruhe im Schlafzimmer räumen. Die Arbeitsecke dort (musste damals dem Kinderzimmer weichen...) besteht aus zwei Schreibtischen, einer davon gehört nun mir und meiner Brother!
Daneben noch das Anebodaregal in dem ich meine Stoffe aufbewahre und ein Billyregal.
Noch ist es nicht fertig, es fehlen noch die neuen Schiebegardinen und ich muss noch ein paar Sachen einräumen und beschriften, aber.....es ist MEIN kleines Reich.
*freu*

Hier mal ein "Vorher" - Foto.


Heute war ja Feiertag, deswegen geht es erst morgen weiter.
Dann gibt es nochmal ein Foto.
Meint ihr nicht da ist noch irgendwo Platz für eine kleine Overlock?
Schon oder? :)